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Der Stahlkonzern Salzgitter hat sein Ergebnis in den ersten neun Monaten trotz eines saisonal bedingt schwächeren dritten Quartals gesteigert. - Bild: Salzgitter AG

Gleichwohl sieht das Unternehmen laut Mitteilung den "positiven Ergebnistrend" stabilisiert dank der Wirkung der Restrukturierungsprojekte und der Anti-Dumping-Maßnahmen in der EU. Den Jahresausblick bestätigte der MDAX-Konzern.

Der Außenumsatz sank im Zeitraum von Januar bis September auf 5,9 Milliarden von 6,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Vorsteuergewinn stieg hingegen auf 21,1 von 15,6 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein erwarteter Beitrag von 16,8 Millionen Euro aus dem Engagement beim Kupferkonzern Aurubis, welches sich im Vorjahr noch mit minus 12,8 Millionen Euro in der Bilanz niedergeschlagen hatte. Allerdings fiel der Aurubis-Beitrag wegen der Bewertung einer Umtauschanleihe um 9,3 Millionen Euro niedriger aus als noch zum 30. Juni.

Das Ergebnis des Vorjahreszeitraums wurde zudem um 8,5 Millionen Euro gemindert. Grund war eine nachträgliche Berichtigung des Vorratsvermögens.

Für das Gesamtjahr erwartet Salzgitter nach wie vor einen Anstieg des Vorsteuergewinns auf 30 bis 60 Millionen Euro.

Den vollständigen Neunmonatsbericht will Salzgitter am 10. November vorlegen.