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Salzgitter hat in den ersten neun Monaten nach Steuern 14,6 Millionen Euro verdient. - Salzgitter

Der Vorsteuergewinn stieg von 15,6 auf 21,1 Millionen Euro. Damit bestätigte Salzgitter die schon in der vergangenen Woche vorläufig veröffentlichte Kennzahl. Positiv wirkten sich nach Angaben des Konzerns auch die Antidumping-Zölle gegen billige Stahlimporte aus.

Der Umsatz sank allerdings von 6,69 auf 5,86 Milliarden Euro. Gründe dafür waren laut Salzgitter die Auswirkungen der subventionierten Importe aus China und geringere Mengen im internationalen Handel. Zudem hatte der Konzern sein Spundwandgeschäft aufgegeben.

"Dank unserer mit Nachdruck vorangetriebenen Selbsthilfeprogramme, flankiert von ebenso begrüßenswerten wie dringend gebotenen Anti-Dumping-Initiativen der Europäischen Union, bleibt der Salzgitter-Konzern auf Kurs", zitierte Salzgitter seinen Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann. "Aufgrund von längerfristigen Vertragsbindungen spiegeln sich die seit dem Frühjahr anziehenden Stahlpreise noch nicht vollumfänglich in den aktuellen Ergebnissen wider. Gleichwohl ist die Ausgangsposition für das kommende Geschäftsjahr so ermutigend wie seit langem nicht mehr."

Der Konzern erwartet für das laufende Jahr einen Vorsteuergewinn von 30 bis 60 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Salzgitter vor Steuern 4,1 Millionen Euro verdient. Der Umsatz wird nach der Prognose von 8,6 Milliarden Euro auf 8,0 Milliarden Euro bis 8,5 Milliarden Euro zurückgehen.