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Vor verschiedenen US-Gerichten sind laut NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) bereits 37 Sammelklagen gegen Volkswagen eingereicht. - Bild: VW

Vor verschiedenen US-Gerichten sind laut NDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) bereits 37 Sammelklagen gegen die Wolfsburger eingereicht. Zahlreiche Anwaltskanzleien hätten zudem Aufrufe an VW-Käufer gestartet, sich den Klagen anzuschließen, heißt es.

Die Kläger seien zumeist private Autokäufer, in einem Fall auch ein Autohändler, heißt es bei der SZ. Die Volkswagen-Kunden würden sich sich in Sachen Umweltfreundlichkeit getäuscht sehen. In den Klageschriften werden dem Konzern laut Zeitung Betrug, Vertragsbruch und weitere Gesetzesverstöße vorgeworfen.

Die Kläger verlangten Schadensersatz für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge und die durch den Rückruf entstandenen Kosten. Nach Angaben von Anwälten, so die SZ weiter, könnte sich die Zahl der Kläger noch massiv erhöhen. Von den Rückrufen sind in den USA 482.000 Autos betroffen, weitere 100.000 in Kanada. Dabei handelt es sich um Dieselfahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2015.