SAP Firmenzentrale

Der Softwarekonzern SAP hat im ersten Quartal zwar ein im Vorjahresvergleich höheres Betriebsergebnis ausgewiesen, die Markterwartungen aber verfehlt. Insbesondere der Umsatz mit Softwarelizenzen, der sich im zweiten Halbjahr des Vorjahres noch recht stabil entwickelt hatte, brach zweistellig ein. - Bild: SAP

Insbesondere der Umsatz mit Softwarelizenzen, der sich im zweiten Halbjahr des Vorjahres noch recht stabil entwickelt hatte, brach zweistellig ein. Das geht aus vorläufigen Geschäftszahlen hervor, die SAP in der Nacht zu Samstag veröffentlicht hat.

Gleichwohl gelang es dem Unternehmen aus dem badischen Walldorf, das Betriebsergebnis trotz der anhaltenden, Ergebnis belastenden Transformation in die Cloud, bei der die Software nicht mehr fest auf den Servern der Kunden installiert ist, zu steigern. In der Konsequenz wurde auch der Ausblick auf das Gesamtjahr von SAP bestätigt.

Cloud-Geschäft mit hohen Zuwächsen

Hohe Umsatzzuwächse erzielt SAP nach wie vor im Cloudgeschäft. So stiegen die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support um währungsbereinigt wie berichtet 33 Prozent auf 680 Millionen Euro. Ein anderes Bild zeigt sich bei den Softwarelizenzen, dem klassischen Geschäft von SAP. Hier sanken die Erlöse währungsbereinigt um 10 und berichtet um 13 Prozent auf nun 610 Millionen Euro. In den beiden vorangegangenen Quartalen konnte SAP noch ein Umsatzplus verzeichnen. Einige Analysten hatten im Vorfeld aber bereits gewarnt, dass sich das Momentum nicht halten lassen könne.

SAP sprach von einer soliden Entwicklung bei den Softwareerlösen in Europa und Asien, in Nordamerika sei der Konzern aber schwächer als erwartet in das neue Jahr gestartet. Zudem belastete die anhaltende politische und makroökonomische Unsicherheit in Lateinamerika, vor allem in Brasilien, hieß es.

In der Summe erlöste SAP mit Cloud und Software 3,85 Milliarden Euro, ein Plus von 5 - währungsbereinigt von 6 Prozent. In der gleichen Größenordnung legte der Gesamtumsatz auf 4,73 Milliarden Euro zu.

Einfach ausgesorgt: Die reichsten Deutschen

  • Dietmar Hopp

    Platz 9: Dietmar Hopp (SAP) mit einem Vermögen von 7,9 Milliarden US-Dollar. - Bild: Dietmar-Hopp-Stiftung

  • Reinhold Würth

    Platz 8: Reinhold Würth (Würth-Gruppe) mit einem Vermögen von 8,1 Milliarden US-Dollar. - Bild: Würth

  • Klaus Tschira

    Platz 7: Klaus Tschira, gest. 2015 (Udo und Harald Tschira, SAP) mit einem Vermögen von 9,3 Milliarden US-Dollar. - Bild: Klaus-Tschira-Stiftung

  • Hasso Plattner

    Platz 6: Hasso Plattner (SAP) mit einem Vermögen von 9,5 Milliarden US-Dollar. - Bild: Hasso-Plattner-Stiftung

  • Klaus-Michael Kühne

    Platz 5: Klaus-Michael Kühne (Kühne+Nagel) mit einem Vermögen von 10,0 Milliarden US-Dollar. - Bild: Kühne+Nagel

  • Heinz-Hermann Thiele

    Platz 4: Heinz-Hermann Thiele (Knorr-Bremse) mit einem Vermögen von 11,7 Milliarden US-Dollar. - Bild: Knorr-Bremse

  • Stefan Quandt

    Platz 3: Stefan Quandt (u.a. Großaktionär BMW) mit einem Vermögen von 15,6 Milliarden US-Dollar. - Bild: BMW Group

  • Georg Schaeffler

    Platz 2: Georg Schaeffler (Schaeffler) mit einem Vermögen von 18,1 Milliarden US-Dollar. - Bild: Schaeffler

  • Susanne Klatten

    Platz 1: Susanne Klatten (u.a. Großaktionärin BMW) mit einem Vermögen von 18,5 Milliarden US-Dollar. - Bild: BMW Group