SAP ist auf Einkaufstour: Die Walldorfer planen, das US-Unternehmen Callidus für rund 2,4 Milliarden Euro zu übernehmen

SAP ist auf Einkaufstour: Die Walldorfer planen, CallidusCloud für rund 2,4 Milliarden Euro zu übernehmen. - Bild: SAP

Der Vorstand von CallidusCloud hat der Transaktion einstimmig zugestimmt. Der Kaufpreis von 36 US-Dollar pro Aktie entspricht einem Aufpreis von 21 Prozent gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittspreis pro CallidusCloud-Aktie für einen Monat und einem Aufpreis von 28 Prozent gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittspreis pro CallidusCloud-Aktie für drei Monate. Dies entspricht einem Unternehmenswert von rund 2,4 Milliarden US-Dollar.

SAP finanziert den Kauf aus liquiden Mitteln sowie einem befristeten Akquisitionsdarlehen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der CallidusCloud-Aktionäre, der Freigabe der zuständigen Kartellbehörden und der Erteilung weiterer in diese Zusammenhang üblicher Genehmigungen.

Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2018 erwartet. Die Transaktion wird sich im Jahr 2018 voraussichtlich nicht auf das Non-IFRS-Ergebnis je SAP-Aktie auswirken. Für 2019 wird ein positiver Beitrag auf das NonIFRS-Ergebnis je Aktie erwartet.

Front Office neu erfunden

Die Akquisition bringt SAP unmittelbar in eine führende Position im Bereich Lead to Money. Hierzu gehören vor allem Lösungen für das Sales Performance Management (SPM) sowie für Configure-Price-Quote (CPQ). CallidusCloud bietet eine vollständige Suite mit SPM- und CPQ-Lösungen an, die auch die Bereiche Sales Enablement, Sales Analytics und Customer Engagement abdecken. Die Kombination von Lösungen der SAP und von CallidusCloud wird das umfassendste, vollständig cloud-basierte Angebot im Bereich Lead-to-Cash ermöglichen, das alle zugehörigen Wertschöpfungsstufen abdeckt (End-to-End). SAP und CallidusCloud arbeiten bereits seit einigen Jahren im Rahmen einer Vertriebsvereinbarung erfolgreich zusammen.

Zwei Wachstumsunternehmen

CallidusCloud ergänzt das SAP-Portfolio in wesentlichen Punkten und stärkt die Position im Markt für Kundenbeziehungsmanagement (CRM). Die Lösungen von CallidusCloud sind auf die spezifischen Bedürfnisse von Vertriebsmitarbeitern zugeschnitten und verknüpfen vertriebsrelevante Informationen, z.B. zu Preisen, Anreizen und Provisionen, mit der Geschäftssoftware (ERP) im Unternehmen. Dies ermöglicht eine enge Verbindung von Front- und Back-Office, die Abstimmung von Vertriebs-, Vergütungs- und Unternehmenszielen sowie einen lückenlosen Datenfluss zwischen Außendienst und Finanzabteilung in Echtzeit.

Das sagen die Vorstandsvorsitzenden

Bill McDermott
Bill McDermott, Vorstandssprecher von SAP. - Bild: SAP

„SAP verbindet das Back-Office mit dem Front-Office in einem entscheidenden Moment“, sagt Bill McDermott, Vorstandssprecher von SAP, „denn wir sind mitten in einer Wachstumsrevolution, die durch die Konsumenten getrieben wird. Unsere Kunden stellen sich derzeit in Vertrieb, Service, Marketing und Handel völlig neu auf. CallidusCloud passt perfekt zur SAP-Innovationsstrategie, die das Front-Office neu gestaltet. SAP verleiht CallidusCloud die globale Aufstellung, mit der das bisher schon beindruckende Wachstum noch weiter beschleunigt werden kann. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen noch stärker und können die Abläufe in Unternehmen und das Leben der Menschen verbessern.“

„Wir freuen uns sehr mit SAP zusammenzukommen“, sagt Leslie Stretch, CEO von CallidusCloud „Mit diesem Schritt erhalten Kunden genau das, was sie brauchen: die marktführenden Cloud-Lösungen für Sales Performance (SPM), Sales Execution (CPQ) und Sales Enablement, kombiniert mit SAP Hybris und SAP S/4HANA. Dies ist echtes Lead to Money, das weit über CRM und Quote-to-Cash hinausgeht. Es entsteht die vernetzte Cloud für Front- und Back-Office, die Unternehmen im 21. Jahrhundert brauchen. Der Kaufpreis stellt einen substantiellen Mehrwert für unsere Aktionäre dar.“

 SAP

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  • Der weltweit tätige Logistikgigant DHL belegt Platz 5 der wertvollsten Marken Deutschlands. Laut Studie ist die Marke im Jahr 2018 rund 18,344 Milliarden Euro wert.

    Der weltweit tätige Logistikgigant DHL belegt Platz 5 der wertvollsten Marken Deutschlands. Laut Studie ist die Marke im Jahr 2018 rund 18,344 Milliarden Euro wert. - Quelle: TNS/infratest; Bild: DHL

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    Ein Stern, der einen wertvollen Namen trägt: Auf Platz 4 der wertvollsten Marken Deutschlands liegt Baden-Württembergs Vorzeige-Autobauer Mercedes Benz. Die Marke ist 2018 laut Studie 23,587 Milliarden Euro wert. - Quelle: TNS/infratest; Bild: Mercedes-Benz

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  • Top of the tops der wertvollsten deutschen Marken belegt SAP. Dabei brauchen sich die Walldorfer nicht vor dem Silicon Valley zu verstecken: Laut Studie ist die Marke SAP 2018 geschmeidige 48,943 Milliarden US-Dollar wert.

    Top of the tops der wertvollsten deutschen Marken belegt SAP. Dabei brauchen sich die Walldorfer nicht vor dem Silicon Valley zu verstecken: Laut Studie ist die Marke SAP 2018 geschmeidige 48,943 Milliarden US-Dollar wert. - TNS/infratest; Bild: SAP