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Die Ölpreise ziehen an. - Bild: Pixabay

Aktuell steigt der Preis für das Fass der Sorte WTI um 3,5 Prozent auf 51,56 Dollar, Brent gewinnt 3,1 Prozent auf 53,59 Dollar. Für Brent ist dies der höchste Preis seit dem 9. Juni.

Vor allem Äußerungen von saudischer und russischer Seite haben den Preis getrieben. Der saudische Ölminister Khalid al-Falih sagte, dass eine Rally der Preise um 20 Prozent auf 60 Dollar "nicht undenkbar" sei. Damit stärkte er die Hoffnungen, dass sich die Opec und andere Ölförderstaaten gegen den Fall der Ölpreise stemmen könnten.

Einen Schub bekam der Ölpreis auch mit Bekundungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er signalisierte seine Bereitschaft, die internationalen Anstrengungen zur Begrenzung der Produktion zu unterstützen. Zudem hat der Irak mitgeteilt, seinen Ausstoß einfrieren zu wollen.

Die Aussagen erfolgten auf oder im Umfeld einer Energiekonferenz in Istanbul, auf der sich die Öl-Länder über ein Einfrieren des Ausstoßes verständigen wollen. Zuvor war am 28. September in Algier von den Opec-Mitgliedsländern eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden.

Zusätzliche Unterstützung für den Preis erbrachten private Daten zu den Rohölbeständen im zentralen US-Lager in Cushing. Am Freitag lagen sie bei 64,7 Millionen Barrel und damit 1,1 Millionen Barrel unter der Menge am Dienstag und 383.000 Barrel unter der von einer Woche zuvor.