Schaeffler, EBIT

Im ersten Quartal sank das EBIT bei Schaeffler. - Bild: Schaeffler

Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern. Konzernweit verharrten die Einnahmen mit 3,343 nach 3,339 Milliarden im Jahr zuvor. Währungsbereinigt lag das Plus bei 2,4 Prozent. Unterm Strich verblieb Schaeffler ein Gewinn von 253 nach 167 Millionen im Vorjahr. Die deutliche Verbesserung des Nachsteuerergebnisses sei insbesondere auf das deutlich bessere Finanzergebnis zurückzuführen, sagte Finanzchef Ulrich Hauck. Das sei im Vorjahr durch die vorzeitige Ablösung von Anleihen negativ beeinflusst worden.

 

Während Schaeffler einmal mehr vom Geschäft mit der Automobilbranche profitieren konnte, blieben die Ergebnisse in der Industriesparte hinter den Vorjahreswerten zurück. Dort sank der Umsatz um knapp 7 Prozent auf 767 Millionen Euro. Der operative Spartengewinn (EBIT) sackte auf 49 von 91 Millionen Euro ab.

Einzelne Sektoren, beispielsweise Windenergie und Zweiräder, hätten zwar deutliche Zuwachsraten verzeichnet. Niedrige Rohstoff- und Ölpreise und damit verbundene konjunkturelle Unsicherheiten insbesondere im Sektor Rohmaterialien sowie im Händlergeschäft hätten sich negativ auf den Umsatz ausgewirkt, hieß es zur Begründung.

"Das Umfeld im Industriebereich bleibt schwierig. Wir arbeiten im Rahmen des Programms 'CORE' weiter mit Hochdruck daran, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriegeschäftes zu verbessern", sagte Konzernchef Klaus Rosenfeld. Die Industriesparte wird derzeit restrukturiert.

Die eigene Prognose bekräftigte das Unternehmen jedoch. Schaeffler erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent, die EBIT-Marge vor Sondereffekten soll zwischen 12 und 13 Prozent erreichen. Der freie Mittelzufluss soll rund 600 Millionen Euro betragen.