Schaeffler

Schaeffler hat seine zurückgeschraubten Erwartungen für das erste Halbjahr erreicht. - Bild: Schaeffler

Der Umsatz stieg nach vorläufigen Berechnungen auf 7,046 Milliarden Euro, das war ein währungsbereinigtes Umsatzplus um 3,8 Prozent, hier lag die Messlatte zuletzt bei rund 4 Prozent. Für das erste Halbjahr meldete Schaeffler einen freien Cashflow von minus 89 Millionen Euro.

Dieser sei durch nicht wiederkehrende Einmaleffekte belastet worden, erklärte der MDAX-Konzern und wies darauf hin, dass ohne diese Einmaleffekte der freie Cashlow im ersten Halbjahr 2017 auf 47 von 202 Millionen Euro gesunken sei.

Das Unternehmen hatte Ende Juni überraschend sein Renditeziel für 2017 gesenkt. Das löste Sorgen bei Anlegern über die Lage der gesamten Zulieferbranche aus. Die gesenkte Prognose für 2017 bekräftigte Schaeffler am Dienstag. Das Unternehmen geht im Gesamtjahr nach wie vor von einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 11 bis 12 Prozent aus.

Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, erklärte: "Die Ergebnisentwicklung in unserem Automotive-Geschäft lag im zweiten Quartal unter unseren Erwartungen. Die Gründe für die Margenentwicklung sind überwiegend temporärer Natur. Wir rechnen damit, dass wir die Profitabilität der Sparte Automotive in der zweiten Jahreshälfte wieder verbessern können."