"Das Ergebnis wurde insbesondere von der guten Performance der beiden Sparten Automotive Aftermarket und Industrie getrieben", sagte Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld bei der Vorstellung der Quartalszahlen.

"Das Ergebnis wurde insbesondere von der guten Performance der beiden Sparten Automotive Aftermarket und Industrie getrieben", sagte Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld bei der Vorstellung der Quartalszahlen. - BIld: Schaeffler

Gute Geschäfte in China haben dem Auto- und Industriezulieferer Schaeffler im zweiten Quartal Rückenwind beschert. Trotz des Gegenwinds durch den stärkeren Euro stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, wie der Wälzlager- und Getriebespezialist am Dienstag in Herzogenaurach mitteilte. Ohne Währungseffekte wäre der Erlös dank deutlicher Zuwächse in allen drei Unternehmensbereichen um fast 8 Prozent geklettert.

"In einem anhaltend herausfordernden Umfeld sind wir auf Kurs, unsere Ziele für das Jahr 2018 zu erreichen. Das Ergebnis wurde dabei insbesondere von der guten Performance der beiden Sparten Automotive Aftermarket und Industrie getrieben", sagte Konzernchef Klaus Rosenfeld laut Mitteilung.

Schaeffler rechnet mit Wachstum um 5 Prozent 2018

Für das Gesamtjahr rechnet der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern weiterhin mit einem Wachstum des Umsatzes aus eigener Kraft - also ohne Wechselkurseffekte und Zu- sowie Verkäufe - um 5 bis 6 Prozent. Die Bestätigung der Prognose stützt sich allerdings auf einen etwas optimistischeren Ausblick für das Industriegeschäft.

Als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollen 2018 vom Umsatz weiterhin 10,5 bis 11,5 Prozent hängen bleiben. Im zweiten Quartal erreichten die Franken eine Marge von 11,1 Prozent nach 9,9 Prozent vor einem Jahr. Absolut bedeutete das einen Anstieg des operativen Ergebnisses um rund 17 Prozent auf 404 Millionen Euro.