Schaeffler

Schaeffler begründet den Gewinnrückgang mit Lieferengpässen im Automotive Aftermarket-Geschäft, höheren Entwicklungsaufwendungen im Bereich der E-Mobilität sowie Preisdruck. - Bild: Schaeffler

Das Nettoergebnis brach um 15 Prozent auf 206 Millionen ein, wie der Autozulieferer mitteilte. Da das erste Quartal noch gut lief, liegt der Gewinnrückgang im Halbjahr nur bei knapp 2 Prozent auf 485 Millionen Euro.

Der Umsatz stieg, wie bereits Mitte Juli angekündigt, in den sechs Monaten um währungsbereinigt rund 4 Prozent auf 7,05 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT sank um 9 Prozent auf 780 Millionen Euro, im Quartal um 21 Prozent auf 345 Millionen Euro. Die EBIT-Marge vor Sondereffekten erreichte im zweiten Quartal somit 9,9 (Vorjahr 13,0) Prozent.

Den Gewinnrückgang begründete das Unternehmen mit Lieferengpässen im Automotive Aftermarket-Geschäft, höheren Entwicklungsaufwendungen im Bereich der E-Mobilität sowie Preisdruck. An der im Juni überraschend gesenkten Prognose hält das Unternehmen fest. Demnach soll die EBIT-Marge vor Sondereffekten bei 11 bis 12 Prozent liegen und der Umsatz währungsbereinigt um 4 bis 5 Prozent zulegen.