Der Verkehrstechnik-Spezialist Schaltbau hat im ersten Quartal zwar mehr umgesetzt und operativ

Der Verkehrstechnik-Spezialist Schaltbau hat im ersten Quartal zwar mehr umgesetzt und operativ verdient, unter dem Strich fiel der Gewinn aber. - Bild: Schaltbau

Der Verkehrstechnik-Spezialist Schaltbau hat im ersten Quartal zwar mehr umgesetzt und operativ verdient, unter dem Strich fiel der Gewinn aber. Dank Zukäufen legte der Umsatz um 16,7 Prozent auf 107,4 Millionen Euro zu.

Belastungen aus der weiterhin schwachen Auftragslage in der Bahnübergangstechnik und vereinzelten Projektverzögerungen im Segment Stationäre Verkehrstechnik konnten durch Zuwächse bei Türsystemen und Komponenten vollständig kompensiert werden, wie das Münchener Unternehmen mitteilte.

Der operative Gewinn stieg um gut ein Drittel auf 8,4 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die EBIT-Marge um einen Punkt auf 7,8 Prozent. Zum Anstieg trugen neben der guten Umsatzentwicklung bei Türsystemen und Komponenten in geringem Umfang auch Währungsgewinne bei. Aufgrund des rückläufigen Beteiligungsergebnisses durch die Vollkonsolidierung der Tochter RAWAG und die Einbeziehung des Verlustes der spanischen Beteiligung Albatros fiel das Ergebnis je Aktie aber um rund 43 Prozent auf 0,40 Euro.

Die Jahresprognose bestätigte die Schaltbau-Gruppe. Der operative Gewinn soll 37 Millionen Euro erreichen, und der Umsatz 464 Millionen. Das Ergebnis je Aktie wird bei 2,91 Euro erwartet. Das Geschäftsjahr 2014 hatte der Konzern mit einem Umsatz von 429,6 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von 6,4 Prozent abgeschlossen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht