Schmolz + Bickenbach, Industrie, Stahl, Produktion, Spezialstahl

Schmolz + Bickenbach-CEO Clemens Iller geht davon aus, dass "das erste Quartal den Tiefpunkt des Jahres markiert hat". - Bild: Schmolz + Bickenbach

CEO Clemens Iller sagte: “Wie erwartet sind wir von einer sehr tiefen Basis aus ins Geschäftsjahr 2016 gestartet, da sich das Marktumfeld im ersten Quartal im Vergleich zu den letzten drei Monaten des Vorjahres als noch herausfordernder erwiesen hat. Die erst gegen Ende des Quartals anziehenden Rohmaterialpreise haben sich noch nicht in unseren Büchern niedergeschlagen." Folglich habe Schmolz + Bickenbach im Vorjahresvergleich niedrigere Absatzmengen, Umsatzerlöse und eine gesunkene Profitabilität zu verzeichnen.

Nettoverschuldung deutlich gesenkt

"Dies bestätigt uns darin, den Fokus verstärkt auf die Umsetzung der eingeleiteten Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen zu richten, um die gesteckten Ziele für 2016 zu erreichen", so Iller weiter. Erste diesbezügliche Erfolge zeigten sich in gesunkenen Personalkosten und niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Zudem habe manr die Nettoverschuldung im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich senken können.

"Wir werden den eingeschlagenen Weg in den kommenden Quartalen unbeirrt weitergehen, um die Profitabilität zu steigern, das Bilanzbild zu stärken, unsere operativen Stärken weiterzuentwickeln und damit unsere Marktposition zu verbessern. Die Umsetzung der Maßnahmen und die aktuelle Stabilisierung des Marktumfelds lassen erwarten, dass das erste Quartal den Tiefpunkt des Jahres markiert hat", bilanziert Iller.

Umsatzerlöse Q1 2016

• Umsatzerlöse in Q1 2016 mit EUR 604 Millionen um 21,2% niedriger als im starken Q1 2015 mit EUR 766 Millionen
• Bereinigtes EBITDA von EUR 25,0 Millionen gegenüber EUR 56,4 Millionen in Q1 2015
• Bereinigte EBITDA-Marge bei 4,1%, verglichen mit 7,4% im Vorjahr
• Nettoverschuldung saisonal bedingt leicht angestiegen, bei EUR 489 Millionen nach EUR 471 Millionen zum Jahresende 2015; deutliche Verbesserung im Vergleich zu EUR 626 Millionen per Ende Q1 2015
• Prognose für Geschäftsjahr 2016: Unveränderte Absatzmengen im Vergleich zu 2015 und ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 150 Millionen und EUR 190 Millionen

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