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Antriebswelle von Schmolz + Bickenbach, ein weltweit führendes Unternehmen für Speziallangstahl. - Bild: Schmolz + Bickenbach

Trotz niedrigerem Umsatz konnte die adjustierte EBITDA-Marge auf 8,5 Prozent von 8,4 Prozent im zweiten Quartal 2015 gesteigert werden.

Das Marktumfeld hat sich im Vergleich zum ersten Quartal 2016 leicht verbessert: im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres resultierte eine Steigerung von Absatzmenge und Umsatz von 461 Kilotonnen auf 471 Kilotonnen beziehungsweise von 603,6 Millionen auf 618,7 Millionen Euro. Im Zuge steigender Schrott- und Legierungsmetallpreise haben sich die Verkaufspreise im zweiten Quartal leicht erholt und gegen Quartalsende nach oben bewegt.

Gute Entwicklung bei Abnehmerindustrie

Zudem haben sich wichtige Abnehmerindustrien erfreulich entwickelt. Besonders die Automobilindustrie befindet sich nach wie vor in einer guten Verfassung. Auch der Maschinenbau blieb solide, wenn auch nicht sehr dynamisch. Diese erfreulichen Tendenzen stehen im Kontrast zur anhaltenden Krise in der Öl- und Gasindustrie. Zwar scheinen die Lagerbestände von Stahlprodukten bei den Kunden weitgehend abgebaut zu sein, was zu einer Stabilisierung der Nachfrage aus dieser Industrie beigetragen hat. Dennoch fehlt angesichts anhaltend niedriger und volatiler Öl- und Gaspreise der Auslöser für einen nachhaltigen Aufschwung in der Branche.

Dazu kommentierte CEO Clemens Iller: “Im zweiten Quartal 2016 haben wir ein solides Ergebnis erwirtschaftet und unsere Resultate im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres deutlich verbessert. Der Fokus auf die unternehmensinternen Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität zahlt sich aus. Deren erfolgreiche Umsetzung wurde von einer sich im Laufe des Quartals verbessernden Marktstimmung unterstützt."

Ungeachtet der erfreulichen Entwicklungen bleibe Schmolz + Bickenbach angesichts des unverändert fragilen Marktumfelds, der angespannten geopolitischen Lage, der volatilen Rohstoffpreise und der schwierig zu prognostizierenden Währungsentwicklungen nur verhalten optimistisch. "So konzentrieren wir uns in der zweiten Jahreshälfte unverändert auf die entschlossene Umsetzung der Kostensenkungsmassnahmen. Diese werden in den Jahren 2016 und 2017 unabhängig von äusseren Einflussfaktoren signifikant zum Ergebnis beitragen”, sagt Iller.

Schmolz + Bickenbach