Schneider Electric

Schneider Electric hat den Nettogewinn im ersten Halbjahr um 13 Prozent gesteigert. - Bild: Schneider Electric

Nach einem schwachen ersten Quartal zahlt sich die vom Vorstand in die Wege geleitete neue Strategie aus. Der Elektronikkonzern hob das untere Ende seiner Umsatzprognose für das Gesamtjahr an.

In den ersten sechs Monaten des Jahres stieg der Nettogewinn um 13 Prozent auf 809 Millionen Euro. Der Umsatz sank dagegen um 7,8 Prozent auf 11,85 Milliarden Euro.

Bereinigt um negative Wechselkurseffekte sowie Effekte aus Fusionen und Akquisitionen im Volumen von 614 Millionen Euro liegen die Erlöse weitgehend auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie der Elektrotechnikkonzern mitteilte. Von Factset befragte Analysten hatten mit einem Nettogewinn von 738 Millionen Euro bei einem Umsatz von 12,28 Milliarden Euro gerechnet.

Konzernchef Jean-Pascal Tricoire führte die starke Entwicklung auf die Anstrengungen des Unternehmen zur Senkung der Kosten und Steigerung der Effizienz zurück. Im vergangenen Jahr sei die Profitabilität des Konzerns wegen Restrukturierungskosten gesunken.

Seinerzeit hatte der wirtschaftliche Abschwung in China, der Einbruch der Ölfelddienstleistungsbranche und eine schwache Nachfrage in rohstoffgetriebenen Volkswirtschaften wie Brasilien Schneider Electric zu schaffen gemacht. Im ersten Halbjahr profitierte der Konzern dann von einer Erholung in Westeuropa, den USA, Russland und in einigen lateinamerikanischen Ländern.

Für 2016 rechnet Schneider Electric nun bereinigt um Wechselkurseffekt mit einem stabilen Umsatz. Bislang hatte das Unternehmen einen stabilen oder etwas niedrigeren Umsatz in Aussicht gestellt.