Schneider Electric

Schneider Electric meldet gute Zahlen. - Bild: Schneider Electric

Für 2017 rechnet Schneider nun mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 Prozent, wobei die Infrastruktur-Sparte in dieser Prognose nicht berücksichtigt ist. Bislang hatte der Elektrotechnikkonzern ein organisches Wachstum von 1 bis 3 Prozent in Aussicht gestellt.

Auch die bereinigte organische EBITA-Marge soll sich deutlicher verbessern, und zwar um 50 bis 70 Basispunkte. Hier war bislang eine Steigerung um 20 bis 50 Basispunkte erwartet worden. Im dritten Quartal ging der Umsatz unbereinigt auf 5,9 Milliarden Euro von 6,1 Milliarden Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück. Analysten hatten den Umsatz auf 6,03 Milliarden Euro geschätzt.

Auf organischer Basis und ohne Berücksichtigung von Akquisitionen verbuchte Schneider ein Umsatzwachstum von 2,7 Prozent. Während des dritten Quartals hatte der Konzern den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung am britischen Software-Unternehmen Aveva beschlossen. Im asiatisch-pazifischen Raum, der für 29 Prozent des Quartalsumsatzes steht, verzeichnete das Unternehmen im Vorjahresvergleich ein Umsatzwachstum von 5 Prozent. Dabei ragte China mit einem zweistelligen Wachstum über alle Geschäftsfelder hinweg heraus.

Die Abwertung des US-Dollar und des chinesischen Yuan habe den Konzernumsatz um 206 Millionen Euro geschmälert. Zukäufe hätten mit 59 Millionen Euro negativ zu Buche geschlagen.