Die französische Schneider Electric verstärkt sich im Bereich Software. Der Elektrotechnikkonzern

Die französische Schneider Electric verstärkt sich im Bereich Software. Der Elektrotechnikkonzern übernimmt einen Kontrollanteil an dem britischen Softwarehersteller Aveva. - Bild: Schneider Electric

Die französische Schneider Electric verstärkt sich im Bereich Software. Der Elektrotechnikkonzern übernimmt einen Kontrollanteil an dem britischen Softwarehersteller Aveva.

Die Briten erhalten im Zuge der Transaktion eine Geldspritze von 550 Millionen Pfund.

Schneider Electric verkauft Aveva einige seiner Software-Assets und bezahlt die oben genannte Summe, wie beide Unternehmen vereinbarten. Dafür erhalten die Franzosen einen Anteil von 53,5 Prozent an dem britischen Unternehmen. Zum aktuellen Kurs wird die Beteiligung mit 1,3 Milliarden Pfund bewertet.

Die aus der Transaktion entstehende vergrößerte Aveva-Gruppe steigt damit nach Angaben von Schneider Electric zum Marktführer in ihrem Bereich auf, mit einem Umsatz von 534 Millionen Pfund und einem bereinigten EBITDA von rund 130 Millionen Pfund.

Der Schritt ist Teil der Strategie von Schneider Electric, sich von einem Hersteller elektrischer Geräte hin zu einem integrierten Anbieter von Gesamtlösungen, etwa von Geräten plus Dienstleistungen und Software, zu entwickeln.

Bereits 2011 hat sich der Konzern mit der Übernahme der Softwarefirma Telvent GIT aus Madrid verstärkt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke