Software, Code

Schneider Electric ist bereits seit einiger Zeit dabei sein Industrie-Softwaregeschäft über Zukäufe zu stärken. - Bild: Pixabay

Das französische Unternehmen, das 60 Prozent an dem fusionierten Softwarekonzern halten werde, zahle 550 Millionen Pfund in bar an Aveva. Den restlichen Anteil sollen die Aveva-Eigner halten. Die Boards beider Unternehmen haben dem Deal laut Mitteilung zugestimmt.

Schneider und Aveva hatten sich bereits vor zwei Jahren an einem Zusammenschluss versucht, konnten sich damals aber nicht einigen. Schneider stärkt sein Industrie-Softwaregeschäft bereits seit einigen Jahren über Zukäufe. So verleibten sich die Franzosen im Jahr 2013 für rund 3,3 Milliarden Pfund die Invensys plc ein, um besser mit Branchengrößen wie Siemens, Mitsubishi Electric und Rockwell Automation konkurrieren zu können.

Informanten hatten bereits gesagt, dass die beiden Unternehmen wieder über eine Transaktion verhandelten. Bestätigt wurde nun auch, dass Aveva an der Londoner Börse gelistet bleiben und seinen Sitz in Cambridge behalten soll. Im vergangenen Geschäftsjahr setzte Aveva mit mehr als 1.700 Mitarbeitern rund 216 Millionen Pfund und damit 7 Prozent mehr um als vor Jahresfrist. Schneider Electric erzielte im Softwaregeschäft mit etwa 2.700 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2016/17 per Ende März Erlöse von 575 Millionen US-Dollar.