Aweba Schuler

Die Aweba Gruppe zählt laut Schuler zu den international wichtigsten Komplettanbietern im Werkzeugbau und Vorrichtungsbereich. - Bild: Schuler

Mit dem Closing wird Schuler zum 1. Juli 2016 alleiniger Eigentümer der Aweba Werkzeugbau GmbH Aue. Die Aweba Gruppe zählt laut Mitteilung zu den international wichtigsten Komplettanbietern im Werkzeugbau und Vorrichtungsbereich.

Schuler Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert erklärte: "Der technologisch hervorragende Werkzeugbau von Aweba ist eine exzellente Abrundung  unseres Portfolios mit hohem Nutzwert für die Kunden beider Unternehmen. Die Akquisition und die nun folgende Bündelung unserer Kräfte im Werkzeugbau wird dem Wachstum von Schuler zusätzliche Impulse verleihen."

Aweba erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr 2015 Umsatzerlöse von rund 60 Mio. Euro. Die Aweba Gruppe beschäftigt rund 600 Mitarbeiter, darunter fast 200 hochqualifizierte Ingenieure und Werkzeugbauer. Sie werden laut Mitteilung künftig mit den schon bisher im Werkzeugbau von Schuler beschäftigten Spezialisten in einer Division zusammenarbeiten.

Aweba Geschäftsführer Udo Binder sagte: "Die bisher getrennt operierenden Werkzeugbau-Aktivitäten von Schuler und Aweba ergänzen sich hervorragend. Überschneidungen gibt es kaum. Die weltweite Marktposition von Schuler ist dabei die Plattform, auf der wir uns den Kunden im Verbund als globaler Systemlieferant präsentieren können."

Aweba beliefert heute Kunden aus der Automobilzuliefer- und Elektroindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Den Kaufvertrag hatten Schuler sowie die bisherigen Eigentümer des Unternehmens, private und institutionelle Investoren, am 13. April unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden unterzeichnet.

Schuler

Bilderstrecke: Die größten Werkzeugmaschinen

  • Die G220 RatioLine von Index verbindet Drehen und Fräsen in einem Maschinenkonzept. Sie ist über vier Meter lang, 2,30 Meter breit, gut zweieinhalb Meter hoch und ausgelegt für die  Bearbeitung von anspruchsvollen Werkstücken, bis hin zur Fünfachsbearbeitung. - Bild: Index

    Die G220 RatioLine von Index verbindet Drehen und Fräsen in einem Maschinenkonzept. Sie ist über vier Meter lang, 2,30 Meter breit, gut zweieinhalb Meter hoch und ausgelegt für die Bearbeitung von anspruchsvollen Werkstücken, bis hin zur Fünfachsbearbeitung. - Bild: Index

  • Wird mit großen Werkstücken auch ohne Karussell-Drehmaschine fertig: Auf dem  Produktionszentrum VLC 1200 von Emag können Futterteile bis 1,2 Meter Durchmesser laut Hersteller in einer Aufspannung komplett bearbeitet werden. Für diese Maschine braucht man vor allem Platz in der Breite - und zwar über acht Meter. Die Länge liegt bei drei, die Höhe bei  5,5 Metern. - Bild: Emag

    Wird mit großen Werkstücken auch ohne Karussell-Drehmaschine fertig: Auf dem Produktionszentrum VLC 1200 von Emag können Futterteile bis 1,2 Meter Durchmesser laut Hersteller in einer Aufspannung komplett bearbeitet werden. Für diese Maschine braucht man vor allem Platz in der Breite - und zwar über acht Meter. Die Länge liegt bei drei, die Höhe bei 5,5 Metern. - Bild: Emag

  • Nichts für kleine Sachen: Die Universal-Rundschleifmaschine S41 von Studer kommt mit Werkstücklängen von gut eineinhalb Metern klie ruar. Dnd fünf Meter lange Schleifmaschine wird in den Bereichen Maschinenbau, Aerospace und Energie genutzt. - Bild: Studer

    Nichts für kleine Sachen: Die Universal-Rundschleifmaschine S41 von Studer kommt mit Werkstücklängen von gut eineinhalb Metern klie ruar. Dnd fünf Meter lange Schleifmaschine wird in den Bereichen Maschinenbau, Aerospace und Energie genutzt. - Bild: Studer

  • Die Palettengröße von 80 mal 80 Zentimetern der G800 von Grob eignet sich laut Hersteller vor allem für die  Bearbeitung von Motorenkomponenten und Hinterachs-Gehäusen im Nutzfahrzeugbau. Die 8,65 Meter lange und über 4 Meter  breite Maschine kommt zudem nicht nur im allgemeinen Maschinenbau, sondern auch in der Flugzeugindustrie, dem Formenbau und der Energietechnik zum Einsatz. - Bild: Grob

    Die Palettengröße von 80 mal 80 Zentimetern der G800 von Grob eignet sich laut Hersteller vor allem für die Bearbeitung von Motorenkomponenten und Hinterachs-Gehäusen im Nutzfahrzeugbau. Die 8,65 Meter lange und über 4 Meter breite Maschine kommt zudem nicht nur im allgemeinen Maschinenbau, sondern auch in der Flugzeugindustrie, dem Formenbau und der Energietechnik zum Einsatz. - Bild: Grob

  • Zuständig für große Wellen: Das  Bearbeitungszentrum N50 MC von Niles-Simmons ist für die Komplettbearbeitung von Großkurbelwellen für Schiffsdieselmotoren ausgelegt. Die gut fünfeinhalb Meter hohe Maschine bringt es auf eine Länge von 15 Metern. - Bild: Niles-Simmons

    Zuständig für große Wellen: Das Bearbeitungszentrum N50 MC von Niles-Simmons ist für die Komplettbearbeitung von Großkurbelwellen für Schiffsdieselmotoren ausgelegt. Die gut fünfeinhalb Meter hohe Maschine bringt es auf eine Länge von 15 Metern. - Bild: Niles-Simmons

  • Das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum FP16000 von Heller kann mit 8 Tonnen beladen werden und erlaubt die Simultanbearbeitung auf fünf Achsen und fünf Seiten. Die Maschine kommt auf eine Länge von 13 Metern. Sie ist 7,6 Meter breit und 5,4 Meter hoch. - Bild: Heller

    Das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum FP16000 von Heller kann mit 8 Tonnen beladen werden und erlaubt die Simultanbearbeitung auf fünf Achsen und fünf Seiten. Die Maschine kommt auf eine Länge von 13 Metern. Sie ist 7,6 Meter breit und 5,4 Meter hoch. - Bild: Heller

  • Maschinen der TruLaser-Serie 8000 von Trumpf bearbeiten Bleche bis zu einer Länge von 16 Metern und zweieinhalb Metern Breite. Die größte Anlage der Serie ist immerhin 37 Meter lang – zu einer langen Bahn im Schwimmbad fehlt damit nicht mehr viel – und 5 Meter breit. - Bild: Trumpf

    Maschinen der TruLaser-Serie 8000 von Trumpf bearbeiten Bleche bis zu einer Länge von 16 Metern und zweieinhalb Metern Breite. Die größte Anlage der Serie ist immerhin 37 Meter lang – zu einer langen Bahn im Schwimmbad fehlt damit nicht mehr viel – und 5 Meter breit. - Bild: Trumpf

  • Nur fünf Meter kürzer als ein Fußballfeld: Die Servopresse aus der Presslinie Servodirekt von Schuler bringt es auf eine umwerfende Länge von 85 Metern. Die Presse passt laut Schuler die  Bewegungsabläufe  individuell an die verschiedenen Schneidwerkzeuge an und verarbeitet unterschiedliche Materialien für Formplatinen. - Bild: Schuler

    Nur fünf Meter kürzer als ein Fußballfeld: Die Servopresse aus der Presslinie Servodirekt von Schuler bringt es auf eine umwerfende Länge von 85 Metern. Die Presse passt laut Schuler die Bewegungsabläufe individuell an die verschiedenen Schneidwerkzeuge an und verarbeitet unterschiedliche Materialien für Formplatinen. - Bild: Schuler