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Die digitale Fabrik spielt in den Ländern der DACH-Region eine große Rolle, auch für den Maschinenbau.

Mit rund 320 000 Beschäftigten ist die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) die mit Abstand größte industrielle Arbeitgeberin der Schweiz. Sie bestreitet ein Drittel der gesamten Güterausfuhren des Landes. Damit nimmt sie in der Schweizer Volkswirtschaft eine Schlüsselstellung ein. Die Branche wird von Swissmem vertreten, der mit über 1 000 Mitgliedsunternehmen aus der MEM-Industrie der größte industrielle Branchenverband des Landes ist.

Schweizer Industrie setzt auf Industrie 4.0

Die hohen Produktionskosten am Standort Schweiz, aber auch die anhaltende Wechselkursproblematik haben die MEM-Industrie in den vergangenen Jahren und Monaten laut Swissmem hart getroffen. Zu den Gegenmaßnahmen der Unternehmen gehört, dass sie zunehmend Projekte im Bereich Industrie 4.0 umsetzen. Das belegt auch eine Umfrage von Swissmem: Demnach sehen insgesamt 82 % der MEM-Firmen in der Digitalisierung einen Nutzen. Von diesen sind wiederum 76% bereits aktiv geworden.

Jedes dritte Unternehmen gibt an, bereits mindestens ein Industrie 4.0-Projekt im Bereich der Zusammenarbeit mit den Kunden, bei Produktionsprozessen oder in der Wartung/Instandhaltung umgesetzt zu haben. 43% der befragten Un­ternehmen haben mindestens ein digitales Projekt in Planung und bei 55 % ist ein solches in Arbeit. Offensichtlich ist die Schweizer MEM-Industrie gut unterwegs ins digitale Zeitalter. Die Studie zeigt aber auch, dass bei vielen Unternehmen noch einige Unklarheiten gegenüber dem Thema bestehen.

Drei Länder - ein Kongress

Um die Firmen auf diesem Weg zu unterstützen, hat Swissmem gemeinsam mit drei weiteren Branchenverbänden die Initiative ‚Industrie 2025‘ ins Leben gerufen (www.industrie2025.ch). Diese versteht sich als Anlaufstelle und Kompetenzzentrum zum Thema. Die Unternehmen sollen für das Thema sensibilisiert, informiert und zielgerichtet vernetzt werden. „Das Feld ‚Industrie 4.0‘ ist riesig und komplex.Mit unserer Initiative versuchen wir, Orientierung zu geben. Denn erst wenn die Geschäftsführer richtig informiert sind, haben sie den Mut, Investitionen zu tätigen und die Chancen von Industrie 4.0 zu nutzen“, ist Urs Reimann, Geschäftsführer der Initiative ‚Industrie 2025‘, überzeugt.

Im Rahmen dieser Aktivitäten ist Swissmem auch Partner des ersten Dreiländerkongresses der DACH-Maschinenbauverbände, gemeinsam mit dem VDMAFachverband Metalltechnische Industrie und Produktion.

Die Industrie in Zentraleuropa stärken

„Die Maschinenindustrien der DACH-Regionen sind eng verzahnt und langjährige Handelspartner. Ein aktiver Austausch untereinander zu einem der aktuellsten und chancenreichsten Themen ist eine einmalige Gelegenheit. Schließlich geht es bei Industrie 4.0 auch um die Stärkung der Industrie in Zentraleuropa“, betont Peter Dietrich, Direktor Swissmem.

Die Branchenexperten dieser drei Länder sind am 16. und 17. März nach Salzburg eingeladen, um über neueste Entwicklungen für die Produktion der Zukunft zu diskutieren. Unter anderem sprechen Thomas Sattelberger, ehemaliger Vorstand der Deutschen Telekom AG, Prof. Horst Bischof von der TU Graz und Prof. Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria Research GmbH. EU-Kommissar Günther H. Oettinger liefert die Keynote zum Thema ‚Digitale Zukunft Europas‘.

Programm und Anmeldung unter www.maschinenbauvorausgedacht.eu.

Das ist der Kongress „Maschinenbau VorausgeDACHt“

Erstmals laden drei große Maschinenbauverbände zusammen mit der Fachzeitung Produktion länderübergreifend gemeinsam ein. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Fachverband Metalltechnische Industrie, Österreich, und der Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem) wissen um die enorme Bedeutung und die großen Chancen der Digitalisierung und unterstützen ihre Mitglieder schon seit Jahren in der Umsetzung von Industrie 4.0.

Stärken wir gemeinsam den Dialog zum Thema Industrie 4.0 innerhalb der Maschinenbaubranche. Seien Sie dabei!

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