Sensor+Test 2017

Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen - so lautete das Sonderthema der diesjährigen Fachmesse Sensor+Test in Nürnberg. -Bild: AMA

Die Messe Nürnberg öffnete vergangenen Dienstag ihre Tore für die Fachbesucher der Sensor+Test.

Das internationale Sensorik-Event ist bei einer Belegung von nur zwei Messehallen eine eher kleine Veranstaltung, aber nach wie vor überaus erfolgreich.

So ziehen Messe und parallel stattfindender Kongress seit fast 30 Jahren alljährlich ein hochkarätiges Fachpublikum an: „Uns hat es überrascht, wie viel Entwicklungsleiter größerer Unternehmen wir hier antreffen“, sagte zum Beispiel Dr. Arndt-Hendrik Zinn, CEO der Zolitron Technology.

Holger Bödeker, Geschäftsführer der AMA Service GmbH, dem Veranstalter der Sensor+Test, berichtet von einem internationalen Anteil der 570 Aussteller von 37 Prozent.

Nur mit Partnern

Testfahrzeug
Auf der Aktionsfläche zeigten die vier Unternehmen AMFD, DEWETRON, GeneSys, Stähle gemeinschaftlich eine flexible Messlösung zum Testen von Fahrerassistenzsystemen (ADAS), wie z.B. AEB. -Bild: Sabine Spinnarke

Die Gelegenheit, ausgiebig über Entwicklungsprojekte und neue Partnerschaften zu sprechen, nutzte auch Thomas Schildknecht, Chef der Schildknecht AG, einem Anbieter industrieller Datenfunk-Lösungen. Er berichtet von Industrie 4.0-Projekten, die heutzutage kaum ohne die Zusammenarbeit verschiedener Partner zustande kämen. Seine Firma stellte zum zweiten Mal auf der Sensor+Test aus. In diesem Jahr ist er mit seinen Funklösungen goldrichtig platziert: Das Sonderthema der Messe lautete ‚Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen‘.

Das spiegelte sich auch auf den Aktionsflächen im Außenbereich wider: dort konnten Besucher mobile Anwendungen live erleben. So faszinierte viele Besucher das robotergestützte Fahren in einem Testfahrzeug der vier Unternehmen AMFD, Dewetron, GeneSys und Stähle.

Ein weiterer Programmpunkt der Messe war die Verleihung des mit 10 000 Euro dotierten Innovationspreises am ersten Messetag. Er ging an ein Team der CTS Corporation aus Malden (USA). Sie hatten einen CTS RF Sensor (Anm. d. R.: RF, radio frequency, Hochfrequenz) zur Messung des aktuellen Verschmutzungsgrades von Diesel- und Benzin-Kontroll-Systemen konstruiert.