Windanlagenbauer Senvion

Der Windanlagenbauer Senvion sagte seinen für Freitag geplanten Börsengang in Frankfurt ab und bestätigte damit Informationen aus Finanzkreisen. - Bild: Senvion

Wie das einst unter dem Namen Repower Systems firmierende Unternehmen mitteilte, habe man sich vor dem Hintergrund der jüngsten Volatilität an den Märkten entschieden, Privatplatzierung und Börsennotierung von Senvion zu den angekündigten Konditionen nicht weiter zu verfolgen. Der Handelsstart war ursprünglich für den 18. März geplant.

Senvion hatte die Börsenpläne am 22. Februar bekanntgegeben. Die Aktien sollten zu 20,00 bis 23,50 Euro angeboten werden, womit das Unternehmen mit maximal gut 1,5 Milliarden Euro bewertet worden wäre.

Die Absage der Börsenpläne habe keinen Einfluss auf die Wachstumsstrategie und die Wachstumsdynamik von Senvion, teilte das Unternehmen weiter mit.

Ermittlungen gegen Senvion-Chef Geißinger

Die Bücher waren nach Informationen aus Finanzkreisen bis zuletzt noch nicht gefüllt. Zudem waren am Dienstag Korruptions-Ermittlungen gegen Vorstandschef Jürgen Geißinger aus seiner früheren Tätigkeit als Chef des Autozulieferers Schaeffler bekanntgeworden.

Jürgen Geißinger
Am Dienstag waren Korruptions-Ermittlungen gegen Vorstandschef Jürgen Geißinger aus seiner früheren Tätigkeit als Chef des Autozulieferers Schaeffler bekanntgeworden. - Bild: Senvion