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Senvion will in Deutschland 660 Arbeitsplätze abbauen. - Bild: Senvion

Durch die Umstrukturierung sollen die Kosten um rund 40 Millionen Euro jährlich gesenkt werden.

Das einst unter dem Namen Repower Systems firmierende Unternehmen begründet die Maßnahmen mit einem steigenden Preisdruck und stärkerem Wettbewerb. Die Produktionskapazität soll nun konsolidiert werden.

Einige Standorte in Deutschland, unter anderem in Husum, Trampe und Bremerhaven (Powerblades) sollen geschlossen werden. An anderen Standorten soll die Mitarbeiterzahl reduziert werden.

Die Senvion SA war vergangenes Jahr an die Börse gekommen. Im dritten Quartal 2016 hatte das Unternehmen mit seinen 3.700 Mitarbeitern den Verlust bei sinkendem Umsatz deutlich eingegrenzt. Die Jahreszahlen will das in Hamburg ansässige Unternehmen diese Woche Donnerstag vorlegen.

Im Windturbinengeschäft hatte vor kurzem auch Nordex vor einem steigenden Preisdruck gewarnt. Das im TexDAX notierte Unternehmen musste Ende Februar seine Prognose senken und hatte dies neben dem härteren Umfeld auch mit Projektverzögerungen begründet.