Windanlagenbauer Senvion

Nach dem gescheiterten Börsengang startet der Windanlagenbauer Senvion einen zweiten Versuch. Die Eigentümer Centerbridge und Arpwood haben entschieden, die Privatplatzierung und Börsennotierung von Senvion zu veränderten Konditionen wieder aufzunehmen. - Bild: Senvion

Allerdings bietet das einst unter dem Namen Repower Systems firmierende Unternehmen die Aktien nun deutlich günstiger an als zuvor geplant. Die Preisspanne beträgt jetzt 15,50 bis 17,00 Euro je Aktie, teilte Senvion am Montagmorgen mit.

Ursprünglich lag die Preisspanne für den am 18. März geplanten Börsenstart sowie für die Privatplatzierung bei 20,00 bis 23,50 Euro. Demnach wäre das Unternehmen mit gut 1,5 Milliarden Euro bewertet worden. Nach der Senkung der Spanne sind es jetzt 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro. Als Grund für den Rückzieher nannte Senvion am 16. März die jüngste Volatilität an den Märkten.

Vor dem Hintergrund zahlreicher Investorenanfragen hätten sich das Unternehmen und die Eigentümer Centerbridge und Arpwood jetzt entschieden, die Privatplatzierung und Börsennotierung zu veränderten Konditionen wieder aufzunehmen, erklärte Senvion am Montag.

Angeboten werden im Rahmen der Privatplatzierung bis zu 18.687.500 Aktien, darunter 16,25 Millionen Aktien als Teil des Basisangebots, sowie weitere 2.437.500 Aktien für mögliche Mehrzuteilungen.

Der Emissionspreis soll voraussichtlich am 22. März festgelegt, der Handelsbeginn der Senvion-Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) ist für den 23. März vorgesehen.

Bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option wird nach der Privatplatzierung ein Streubesitz von ungefähr 28,75 Prozent des platzierten und ausstehenden Aktienkapitals von Senvion erwartet.