Mit den Zahlen zum Halbjahr und zweiten Quartal erfüllte der Graphitspezialist im Ganzen die

Mit den Zahlen zum Halbjahr und zweiten Quartal erfüllte der Graphitspezialist im Ganzen die Analystenerwartungen. (Bild: SGL).

FRANKFURT (Dow Jones/buc). Das EBIT (vor positive Effekten aus Impairment Tests) verbesserte sich überproportional um 17%. Das Unternehmen sieht sich weiter auf Kurs, seine Jahresprognosen zu erreichen. Erwartet wird ein Erlösanstieg um mehr als 10% und ein EBIT von rund 160 Mio Euro, wie der Konzern am Donnerstag präzisierte.

Mit den Zahlen zum Halbjahr und zweiten Quartal erfüllte der Graphitspezialist im Ganzen die Analystenerwartungen. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz auf 361,2 Mio Euro, von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel mit 362 Mio Euro gerechnet. Das EBIT wurde von einem Sondereffekt positiv beeinflusst. Im zweiten Quartal hat SGL den Angaben zufolge Werthaltigkeitsprüfungen (Impairment Tests) für die Geschäftsbereiche Carbon Fibers & Composite Materials (CF/CM) sowie Rotor Blades (RB) durchgeführt.

Der verbesserte Geschäftsausblick für CF/CM habe zu einer teilweisen Wertaufholung von 29,2 Mio Euro der in 2009 berichteten Wertminderung geführt, hieß es. Die anhaltend schwierige Situation auf dem Windenergiemarkt habe zu Abschreibungen von 25,1 Mio Euro bei Rotorblättern geführt. Unter dem Strich habe sich aber ein positiver Nettoeffekt von 4,1 Mio Euro ergeben. Das EBIT legte daher im Quartal auf 44 Mio Euro zu, nach 39 Mio Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Nach Steuern und Anteilen verdiente der Konzern 20,1 Mio Euro im Quartal nach 17,8 Mio Euro im Vorjahr, geschätzt worden waren 17 Mio Euro.