Das Konzernergebnis landete auch im ersten Quartal in der Verlustzone, während der Umsatz noch fast

Das Konzernergebnis landete auch im ersten Quartal in der Verlustzone, während der Umsatz noch fast stabil gehalten werden konnte. Operativ hat sich das Ergebnis verbessert. - Bild: SGL Carbon

Der in einer Restrukturierung befindliche Graphitspezialist SGL Carbon leidet weiter unter dem Preisdruck im Kerngeschäft mit Graphitelektroden.

Das Konzernergebnis landete auch im ersten Quartal in der Verlustzone, während der Umsatz noch fast stabil gehalten werden konnte. Operativ hat sich das Ergebnis verbessert. Die Jahresprognose bestätigten die Wiesbadener.

Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen kletterte in den Monaten Januar bis März im Vorjahresvergleich auf 5,1 (Vorjahr 0,9) Millionen Euro. Im Graphitelektrodengeschäft hätten sich trotz schwieriger Marktbedingungen Kosteneinsparmaßnahmen positiv bemerkbar gemacht, erklärte das Unternehmen. Das Konzernergebnis landete erneut in der Verlustzone, mit minus 16,5 (Vorjahr minus 24,4) Millionen Euro fiel es aber geringer aus als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Erlöse konnte SGL Carbon trotz schwacher Nachfrage mit Graphitelektroden und Graphitspezialitäten mit gut 315 Millionen Euro, nach knapp 319 Millionen Euro im Vorjahr, fast stabil halten.

“Die Maßnahmen aus unserem Kosteneffizienzprogramm SGL2015 machen sich zunehmend positiv bemerkbar”, sagte CEO Jürgen Köhler. Das Konzernergebnis habe sich daher trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen im Graphitelektrodengeschäft verbessert. “Damit liegen wir auf Kurs, unser Jahresziel zu erreichen und in der SGL Group mittelfristig wieder ein nachhaltig profitables Wachstum zu erzielen”, erklärte der Manager. Für das Gesamtjahr peilt SGL Carbon vor Sondereinflüssen sowohl beim Konzern-EBITDA als auch beim Konzern-EBIT eine deutliche Verbesserung an.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke