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Dr. Frank Boshoff, Vorstandsvorsitzender der SHW AG. - Bild: SHW

Der Konzernumsatz ging laut vorläufigen Zahlen um 12 Prozent auf 405,8 Millionen Euro zurück, wie die SHW AG mitteilte. SHW hatte die Jahresprognose im Juli wegen der Kaufzurückhaltung von Kunden auf die Bandbreite von 410 bis 430 Millionen Euro gesenkt.

Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 43,6 Millionen Euro knapp über dem Vorjahresergebnis von 43,5 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge stieg auf 10,7 Prozent von 9,4 Prozent. Der Hersteller von Pumpen, Motorkomponenten und Verbundbremsscheiben hatte ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 43 bis 47 Millionen Euro und eine deutliche Verbesserung der Marge prognostiziert.

Zudem kündigte SHW ein Investitionsprogramm im Volumen von über 30 Millionen Euro an, um die Internationalisierung des Geschäfts voranzutreiben. Binnen zwei Jahren soll die Fertigung in China, Nordamerika und Osteuropa hochgefahren werden. Bis 2020 will das Unternehmen fast ein Viertel des Konzernumsatzes außerhalb Europas erwirtschaften.

Für 2017 erwartet das Unternehmen einen Konzernumsatz von 400 bis 420 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge in der Spanne von 10,0 bis 11,0 Prozent.

Von 2018 an dürften Umsatz und Ergebnis wieder deutlich steigen. Im Rahmen der Strategie "SHW 2020" soll der Umsatz bis 2020 auf eine Größenordnung von 620 bis 650 Millionen Euro gesteigert werden. Davon entfällt knapp ein Viertel auf das Geschäft außerhalb Europas. Die EBITDA-Marge soll im gleichen Zeitraum auf mindestens 12 Prozent zulegen. Nach vorübergehend höheren Investitionen in neue Märkte und weitere Produktionsstätten im Jahr 2017 plant das Unternehmen, die Investitionen ab 2018 auf ein Niveau von etwa 5 bis 6 Prozent des Konzernumsatzes zurückzufahren.