Dr. Robert Bauer

Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands der Sick AG: „Wir werden unsere Rolle als führender Hersteller im Bereich der Sensorintelligenz weiter ausbauen. -Bild: Sick

Nach einem verhaltenen Start konnte Sick den Umsatz nach eigenen Angaben um 7,4 Prozent auf 1.361,2 Millionen Euro erhöhen. Auch der Auftragseingang wuchs um 10,1 Prozent auf 1.398,9 Millionen Euro.

„Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds, politischer Unsicherheiten und negativer Währungseffekte konnten wir ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum erzielen“, erklärte Markus Vatter, Vorstand für Finanzen, Controlling & IT, Sick AG, bei der Veröffentlichung der Bilanzkennzahlen. „Vor allem in den Geschäftsfeldern Fabrik- und Logistikautomation legte der Umsatz zu.“

Der anhaltend hohe Bedarf an Produktivitätsfortschritten bei Fabrik-, Logistik- und Prozessabläufen war laut Mitteilung des Unternehmens weltweit spürbar. In Europa, Amerika und Asien habe sich auf Kundenseite großes Interesse an Sensorlösungen für die Automatisierung im Fabrikumfeld gezeigt.

Zudem bewegte sich dort im Bereich Logistikautomation die Nachfrage nach automatisierten Anlagen für Paketservices auf hohem Niveau, so Sick. Im Geschäftsfeld Prozessautomation machte sich allerdings das schwierige Marktumfeld in der Stahl-, Zement-, Minen-, Öl- und Gasindustrie bemerkbar. Der Umsatz blieb hier hinter den Erwartungen zurück.

Auch das erste Quartal 2017 verlief für Sick laut Mitteilung positiv: Auftragseingang und Umsatz wuchsen stärker als erwartet und lagen Ende März – entgegen dem Trend der vergangenen Jahre – erheblich über dem Vorjahresniveau.

Die Prognose für das gesamte laufende Geschäftsjahr fällt daher optimistisch aus: „Derzeit rechnen wir mit einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich“, so Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands der Sick AG. „Unser Fokus wird insbesondere auf der Erweiterung des bestehenden Produktportfolios, auf der Vernetzungsfähigkeit unserer Sensorik im Kontext von Industrie 4.0 sowie dem Thema Datensouveränität liegen.“

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