Siemens

Siemens ist mit vollen Auftragsbüchern ins neue Geschäftsjahr gestartet. - Bild: Siemens

Gut ein Drittel davon, rund 44 Milliarden Euro, dürften bis Ende September nächsten Jahres als Umsatzerlöse realisiert werden, geht aus dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr hervor. Die Abarbeitung des Auftragsbestands werde das angepeilte leichte Umsatzwachstum auf bereinigter Basis unterstützen.

Lediglich in der Kraftwerkssparte und im Windanlagengeschäft von Siemens Gamesa wird es wohl wegen "marktbedingtem Gegenwind" kein organisches Wachstum geben. In beiden Geschäften will Siemens tausende Stellen abbauen, um Überkapazitäten zu kürzen. Gegenwärtig ist der Auftragsbestand in beiden Bereichen aber hoch: 40 Milliarden Euro stehen bei Power and Gas in den Büchern. Davon dürften 2018 rund 9 Milliarden Euro abgearbeitet werden. 21 Milliarden sind es bei Siemens Gamesa, wo rund 7 Milliarden Euro in Form von Umsätzen realisiert werden dürften.

Die Medizintechnik, die im ersten Halbjahr 2018 an die Börse gebracht werden soll, hatte per Ende September Aufträge für 15 Milliarden Euro in den Büchern, in der Zugsparte Mobility, die Siemens mit dem französischen Alstom-Konzern zusammenführen will, waren es 26 Milliarden Euro.

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