Die Siemens AG beobachtet in den USA eine schwache Nachfrage nach kleineren Nahverkehrszügen und Ausrüstung ihrer Mobility-Sparte.

NEW YORK (Dow Jones/ks)–Die öffentlichen Verkehrsbetriebe würden ihre Geldmittel in Zeiten der Knappheit schonen, sagte der für das Mobility-Geschäft von Siemens in den USA verantwortliche Manager Oliver Hauck in einem Interview am Mittwoch. Der Auftragseingang für das Geschäft entwickele sich schwach.

Negative Auswirkungen habe auch die zunehmende Praxis der Fluggesellschaften, eine Gebühr für aufgegebenes Gepäck zu erheben. Dies verringere das Gepäckaufkommmen und damit die Nachfrage nach Technologie für die Gepäckabfertigung, sagte der President des Bereichs weiter.

Der bestehende Auftragsbestand sicherer jedoch die Beschäftigung der 2.300 Mitarbeiter für die nächsten 12 bis 18 Monate. Entlassungen erwartet der Manager deshalb nicht. Er zeigte sich auch optimistisch, dass die von einigen Verkehrsbetrieben verschobenen Projekte Ende des Jahres wieder aufgegriffen würden.