Siemens-Chef Joe Kaeser will im laufenden Geschäftsjahr, das im September endet, einen stabilen

Siemens-Chef Joe Kaeser will im laufenden Geschäftsjahr, das im September endet, einen stabilen Umsatz und eine Marge im industriellen Kerngeschäft von 10 bis 11 Prozent erreichen. - Bild: Siemens

Der Industriekonzern Siemens hat den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Das geht aus einer Präsentation hervor, die der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser am Donnerstag in London gehalten hat.

Für das Ende des Monats endende zweite Quartal erwartet der DAX-Konzern deutlichen Rückenwind durch den schwachen Euro bei den Kernkennzahlen Umsatz und Auftragseingang, wie aus der Präsentation weiter hervorgeht.

Deutlicher Rückenwind durch schwachen Euro

Ein anderes Bild zeigt sich im zweiten Quartal dagegen im operativen Geschäft. Organisch sieht Siemens einen moderaten Umsatzrückgang, hauptsächlich wegen lahmer Geschäfte in der Divisionen Process Industries and Drives, der Automatisierungstechnik, Antriebstechnik und Industriesoftware, wie auch im Energiebereich.

Auch die Marge des Siemens-Kerngeschäfts dürfte leiden. Hier belasten unter anderem operative Herausforderungen in den Divisionen Process Industries and Drives wie auch Windenergie.

Gleichwohl bekräftigte Siemens, im laufenden Geschäftsjahr, das im September endet, einen stabilen Umsatz und eine Marge im industriellen Kerngeschäft von 10 bis 11 Prozent erreichen zu wollen. Das Ergebnis je Aktie soll, getrieben durch Veräußerungserlöse, um 15 Prozent über dem Vorjahr liegen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke