Siemens Prognose Quartal

Siemens hat zum zweiten Mal im laufenden Geschäftsjahr die Ergebnisprognose angehoben. - Bild: Siemens

Bereits nach dem Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16, das im September endet, hatte sich der DAX-Konzern optimistischer gezeigt und den Ergebnisausblick damals auf 6,00 bis 6,40 Euro je Anteilsschein erhöht.

Unverändert sieht Siemens die Marge des industriellen Geschäfts zwischen 10 und 11 Prozent und die sogenannte Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von neuen Orders und getätigtem Umsatz, "klar über 1".

Die Prognose-Anhebung erfolgt nach einem starken dritten Quartal. Der Auftragseingang, der eine Indikation für künftige Umsätze ist, legte im Juni-Quartal um 6 Prozent auf 21,06 Milliarden Euro zu. Insgesamt hat Siemens jetzt Aufträge im Gesamtwert von 116 Milliarden Euro in den Büchern stehen, ein neuer Rekordwert. Stützend beim Auftragseingang wirkten aber auch Großaufträge, vor allem in den Bereichen Power and Gas sowie Wind Power and Renewables. Per Ende Juni lag die Book-to-Bill-Ratio bei 1,06.

Beim Umsatz steht ein Plus von 5 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Werden Portfolioveränderungen und Währungsschwankungen herausgerechnet, stieg der Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 9 Prozent, während der Umsatz um 7 Prozent zulegte.

Das operative Ergebnis des industriellen Geschäfts legte um 20 Prozent auf 2,19 Milliarden Euro zu. Das entspricht einer Marge von 10,8 Prozent, die damit im oberen Bereich der von Siemens für das Geschäftsjahr angestrebten 10 bis 11 Prozent liegt. Acht der Divisionen befanden sich im Berichtsquartal innerhalb der vorgegebenen Margenzielbänder, so der Konzern.

Unterm Strich verdiente der DAX-Konzern 1,64 Euro je Aktie, nach 1,65 Euro im Vorjahr. Das Nettoergebnis belief sich auf 1,33 Milliarden Euro nach 1,36 Milliarden im Vorjahr. Das bessere operative Ergebnis wurde durch Faktoren außerhalb des operativen Geschäfts aufgezehrt. Dazu zählen unter anderem höhere Zinsaufwendungen und Steueraufwendungen und Rückbau- und Stilllege-Verpflichtung.

Analysten hatten im Vorfeld der Ergebnisvorlage mit einem Auftragseingang von 20,13 Milliarden Euro und einem Umsatz von 19,94 Milliarden Euro gerechnet. Der Profit des industriellen Geschäfts wurde bei 2,09 Milliarden Euro, das Ergebnis je Aktie bei 1,41 Euro gesehen.

"Wir haben im dritten Quartal vor allem im Marktvergleich überzeugt", sagte Siemens-Chef Joe Kaeser in einer Mitteilung. Kaeser wies aber auch auf "immer schwieriger werdendes Marktumfeld" hin

Arbeitgeber mit dem höchsten mittleren Einkommen

  • Platz 10: SAP, Branche: Technologie, mittleres Einkommen: 65.000 Euro. - Bild: SAP

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  • Platz 9: Continental, Branche: Automobil-/Zuliefererindustrie, mittleres Einkommen: 65.585 Euro. - Bild: Continental

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  • Platz 5: Deutsche Bank, Branche: Banken, mittleres Einkommen: 70.630 Euro. - Bild: Deutsche Bank

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  • Platz 5: Daimler, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 70.630 Euro. - Bild: Daimler

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  • Platz 5: Commerzbank, Branche: Banken, mittleres Einkommen: 70.630 Euro. - Bild: Commerzbank

    Platz 5: Commerzbank, Branche: Banken, mittleres Einkommen: 70.630 Euro. - Bild: Commerzbank

  • Platz 5: Bayer, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 70.630 Euro. - Bild: Bayer

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  • Platz 4: Bosch, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 75.675 Euro. - Bild: Bosch

    Platz 4: Bosch, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 75.675 Euro. - Bild: Bosch

  • Platz 3: BASF, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 76.684 Euro. - Bild: BASF

    Platz 3: BASF, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 76.684 Euro. - Bild: BASF

  • Platz 1: Siemens, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 80.720 Euro. - Bild: Siemens

    Platz 1: Siemens, Branche: Industrie, mittleres Einkommen: 80.720 Euro. - Bild: Siemens

  • Platz 1: Roland Berger, Branche: Beratung, mittleres Einkommen: 80.720 Euro. - Bild: Roland Berger Stiftung

    Platz 1: Roland Berger, Branche: Beratung, mittleres Einkommen: 80.720 Euro. - Bild: Roland Berger Stiftung