Siemens rechnet wegen strengerer Emissionsauflagen in den USA mit einem steigenden Geschäft für

Siemens rechnet wegen strengerer Emissionsauflagen in den USA mit einem steigenden Geschäft für Gasturbinen (Bild: Siemens AG).

MÜNCHEN (Dow Jones)–Beide Fabriken zusammen beschäftigen derzeit 1.400 Mitarbeiter. Innerhalb der kommenden zwei Jahre soll die Belegschaft auf 1.800 steigen. Das gab der Münchener Energie- und Medizintechnikhersteller am Donnerstag bekannt.

Gaskraftwerke dürften angesichts strengerer US-Emissionsauflagen die zunehmend alternden Kohlekraftwerke ersetzen, erwartet der CEO von Siemens Energy, Randy Zwirn. Insgesamt würden die neue Kraftwerke in diesem Jahr eine Kapazität von 13.000 Megawatt erreichen, die Hälfte davon seien Gaskraftwerke. Bis 2016 dürften sich Gaskraftwerke mit einer potenziellen Stromerzeugung von 30.000 Megawatt in der Entwicklung oder im Bau befinden. Das unterstreiche die Bedeutung des US-Marktes.

Die Münchener wollen rund 60% der Gasturbinen aus dem neuen Werk an US-Kunden verkaufen. Der Rest soll vor allem nach Lateinamerika, aber auch in andere Länder weltweit exportiert werden. Siemens entschied sich wegen der Nähe zum US-Markt und der hochqualizifierten Mitarbeiter für North Carolina. Außerdem spielten einige Steueranreize eine Nebenrolle.