Gamesa

Bei Siemens-Gamesa sollen bis zu 6.000 Stellen abgebaut werden. - Bild: Zarateman/Wikimedia/CC0

Der Stellenabbau soll jetzt von bereits angekündigten 700 auf bis zu 6.000 Jobs in 24 Ländern ausgeweitet werden, erklärte die Siemens-Tochter. Die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern begännen unverzüglich. Schon in wenigen Monaten soll der Abbau umgesetzt werden, um das Unternehmen in einer "marktführenden Position zu konsolidieren".


Siemens Gamesa verbuchte im zweiten Halbjahr Abschreibungen von 134 Millionen Euro ab. Bereinigt um Integrationskosten und andere Sondereffekte verbuchte die Siemens-Tochter im Schlussquartal einen EBIT-Verlust von 19 Millionen Euro. Der Umsatz ging zurück - um knapp 18 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro zurück.

Der Einbruch kommt nicht überraschend: Mitte September hatte Siemens Gamesa vor einem schwachen Ergebnis gewarnt und erklärt, der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen im Geschäftsjahr werde mit rund 790 Millionen Euro um 110 Millionen geringer ausfallen als geplant. Jetzt wurde das bereinigte EBIT mit 774 Millionen Euro angegeben.

Siemens hatte zum 1. April sein Windenergiegeschäft abgespalten und in das spanische Unternehmen Gamesa eingebracht. Mit 59 Prozent ist der DAX-Konzern größter Anteilseigner. Bei der Hebung der geplanten Synergien von 230 Millionen Euro sieht sich das Unternehmen im Plan.

Negative Meldungen

Schon im Sommer hatte die neue Siemens-Tochter für negative Schlagzeilen gesorgt. Nach einem massiven Einbruch auf dem indischen Markt waren Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich gesunken. Das bereinigte EBIT war um etwa ein Fünftel geringer ausgefallen. Jetzt hieß es, der indische Markt werde sich spätestens 2019 vollständig erholen.

Für das nächste Jahr peilt Siemens Gamesa Umsätze zwischen 9 und 9,6 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 7 bis 8 Prozent an. Die Auftragseingänge entwickelten sich zuletzt positiv. Im vierten Quartal wurden Aufträge von 3 Gigawatt Leistung verbucht, 40 Prozent mehr als auf Pro-forma-Basis im Jahr zuvor.

  • Kion

    Als einziges deutsches Unternehmen landet die Kion Group unter den 20 größten Maschinenbauern weltweit. Der Wiesbadener Gabelstaplerhersteller setzte im Jahr 2015 rund 4,8 Milliarden Euro um. - Bild: Kion

  • Sumitomo Heavy Industries

    Platz 19 belegt die japanische Sumitomo Heavy Industries. Der Maschinenbau wurde 1888 gegründet und bietet ein umfangreiches Produktspektrum von Spritzgussmaschinen über Lasersysteme und SMT-Automaten, Waffen bis hin zu Flüssigkristall-Fertigungsanlagen an. - Bild: Sumitomo Heavy Industries

  • Oshkosh Corporation

    Der US-amerikanische Nutzfahrzeughersteller Oshkosh Corporation, früher Oshkosh Truck Corporation, landet auf Platz 18. Im Bild ein Flughafenlöschfahrzeug von Oshkosh. - Bild: Oshkosh Corporation

  • Hitachi Construction Machinery

    Auf Platz 17 der größten Maschinenbauer weltweit rangiert Hitachi Construction Machinery. Der japanische Bauausrüstungshersteller ist ein Unternehmen der Hitachi Gruppe und erwirtschaftete im Jahr 2013 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro.- Bild: Hitachi

  • Doosan Infracore

    Doosan Infracore auf Platz 16 ist ein globales Unternehmen, das verschiedene Größen von Baggern, Ladern und Dieselmotoren produziert - von kompakten bis zu großformatigen Maschinen.- Bild: Doosan Infracore

  • Pentair

    Platz 15 belegt Pentair. Der irische Mischkonzern mit Sitz in Dublin produziert unter anderem Komponenten und Gehäuse für den Energiesektor, den Getränke- und Nahrungsmittelbereich, für die Industrie sowie für die Telekommunikationsbranche. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Bereich Brandschutz sowie Heiz- und Wassertechnik aktiv.- Bild: Pixabay

  • Terex Demag

    Terex ist ein bedeutender US-amerikanischer Hersteller von Baumaschinen mit Sitz in Westport, Connecticut. Der Konzern arbeitet in fünf Unternehmenssegmenten: Hubarbeitsbühnen, Baumaschinen, Krane, Materialaufbereitung und Bergbau sowie Straßenbau und rangiert auf Platz 14 der weltweit größten Maschinenbaukonzerne.- Bild: Terex/DEMAG

  • Dover Corporation

    Die Dover Corporation hat ihren Sitz in Grove (USA). Spezialisiert auf Energie, Flüssigkeiten, konstruierte Systeme, Kälte- & Nahrungsmittelausrüstung belegt dieses Unternehmen global Platz 13.- Bild: Dover Corp

  • Andritz AG

    Die Andritz AG – frühere Bezeichnung Maschinenfabrik Andritz Actiengesellschaft – ist ein österreichischer Konzern für Maschinen- und Anlagenbau mit Hauptsitz in Graz. Benannt ist das Unternehmen nach dem Grazer Stadtbezirk Andritz und ist der zwölftgrößte Maschinenbauer der Welt.- Bild: Andritz

  • AGCO Corporation

    AGCO (Allis-Gleaner Corporation) ist ein weltweit tätiger Hersteller von Landmaschinen mit Hauptsitz in Duluth (Georgia), USA. Aufgrund seiner weltweiten Präsenz bietet der Landmaschinenhersteller eine Vielzahl von Produkten an, welche von mehr als 2700 Händlern in über 140 Ländern vertrieben werden. AGCO erreicht Platz 11 mit einem Umsatz von über 9 Milliarden Euro.- Bild: AGCO

  • OMRON Corporation

    Platz 10: Die japanische Omron ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit mehreren Geschäftsfeldern wie Industrieautomation, elektronische Komponenten, öffentliche Systeme und Medizintechnik. Hauptsitz ist in Kyōto, Japan.- Bild: Omron

  • China Shipbuilding Industry Company Limited

    China Shipbuilding Industry Corporation ist ein chinesisches Unternehmen mit Firmensitz in Peking. Das Unternehmen ist im Schiffbau und als Rüstungshersteller tätig und schippert auf Platz 9 des weltweiten Ranking.- Bild: China Shipbuilding Industry Company

  • Sandvik AB

    Sandvik ist eines der größten Industrieunternehmen Schwedens. Das Unternehmen, das in der Spezialstahl-Industrie tätig ist, wurde 1862 im schwedischen Sandviken gegründet. Mit einem Jahresumsatz von rund 9 Milliarden Euro belegen die Schweden Platz 8. - Bild: Sandvik

  • Parker-Hannifin Corporation

    Platz 7 nimmt Parker Hannifin Corporation ein. Parker Hannifin Corporation ist ein 1917 von Arthur L. Parker gegründetes Maschinenbauunternehmen aus den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen setzt jährlich fast 11 Milliarden Euro um.- Bild: Parker Hannifin

  • Atlas Copco AB

    Atlas Copco ist ein schwedischer, international agierender Industriekonzern. Sitz des Unternehmens ist Nacka in der Nähe von Stockholm. Mit einem Jahresumsatz von fast 11 Milliarden Euro liegt der Konzern im internationalen Maschinenbauvergleich auf Platz 6.- Bild: Atlas Copco

  • Illinois Tool Works Inc

    Platz 5 belegt Illinois Tool Works (ITW), ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Glenview, Illinois. IZur ITW-Gruppe gehören zur Zeit in 56 Ländern ca. 825 Tochtergesellschaften, die über 51.000 Mitarbeiter beschäftigen. - Bild: Newmac Equipment

  • Komatsu Ltd.

    Der japanische Industriekonzern Komatsu ist laut dem Statista Ranking der viertgrößte Maschinenbauer der Welt mit einem Umsatz von fast 14 Milliarden Euro. Zur Gruppe gehören weltweit 185 Unternehmen und 25 Fabriken. Komatsu und Caterpillar bauen zusammengerechnet etwa 85 Prozent der weltweit hergestellten Bergbaumaschinen.- Bild: Komatsu

  • CNH Industrial

    Platz 3 belegt die niederländische CNH Industrial. Das Unternehmen stellt Investitionsgüter, wie Nutzfahrzeuge her und ist durch die Fusion von CNH Global und Fiat Industrial parallel zu Fiat Chrysler Automobiles entstanden. Zu den Marken des Konzerns gehören Iveco, Iveco Bus, Case IH, Steyr, New Holland oder Magirus. - Bild: CNH Industrial

  • Deere & Company

    Platz 2: Deere & Company. John Deere ist sowohl der Name des Gründers als auch die Hauptmarke des US-amerikanischen Unternehmens Deere & Company, des Weltmarktführers im Bereich Landtechnik (2007). Der Name John Deere wird häufig als Synonym für das Unternehmen verwendet. Zu den weiteren Produkten des Unternehmens gehören forstwirtschaftliche Maschinen, Baumaschinen und Geräte zur Rasen- und Grundstückspflege, die durch ein internationales Vertriebsnetz weltweit angeboten werden.- Bild: Deere

  • Caterpillar Inc.

    Der weltweit größte Maschinenbauer mit einem Umsatz von über 35 Milliarden Euro (2016) ist der US-Baumaschinenhersteller Caterpillar. Das Unternehmen Caterpillar beschäftigt rund 95.000 Mitarbeiter weltweit und produziert unter anderem Muldenkipper, Bagger, Radlader, Planierraupen, Motorgrader und Baggerlader. - Bild: Caterpillar, Quelle: Statista