ERLANGEN (Dow Jones/gk) Auftraggeber für beide Projekte ist die China National Petroleum Corporation (CNPC) mit Sitz in Peking, wie die Münchener Siemens AG mitteilte. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Für das Projekt Shanjing III werde Siemens 2011 zwei drehzahlvariable Antriebssysteme liefern, die in der Verdichterstation Yangqu in der Provinz Shannxi eingesetzt werden. Für das Gaspipeline-Projekt Jining im Osten von China habe der Kunde zudem vier Pipelineverdichter bestellt. Dabei handelt es sich um den ersten Auftrag aus China, den Siemens für Pipelineverdichter verbuchen konnte, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Siemens sei damit der Eintritt in den großen chinesischen Markt für Verdichterstationen für Erdgaspipelines gelungen.

Experten rechnen den weiteren Angaben zufolge im Zeitraum von 2010 bis 2012 mit einem weltweiten Investitionsvolumen von rund 140 Mrd Dollar in Öl- und Gaspipeline-Projekte. Rund 72% dieser Aufwendungen würden auf Gaspipelines insbesondere in Asien entfallen. Allein in China seien in den kommenden Jahren Pipelines mit einer Länge von 50000 Kilometern geplant.