Siemens-Chef Peter Löscher auf der Hauptversammlung in der Münchener Olympiahalle (Bild: Siemens).

Siemens-Chef Peter Löscher auf der Hauptversammlung in der Münchener Olympiahalle (Bild: Siemens).

MÜNCHEN (pd). Siemens hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 den positiven Wachstumstrend der Vorquartale fortgesetzt und den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr kräftig um 19% gesteigert. Auch der Umsatz legte deutlich um 12% zu. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten erreichte einen Rekordwert. Größter Hebel für den Ergebnisanstieg von 17% waren eine starke Entwicklung bei den kurzzyklischen Industriegeschäften und im Kraftwerksgeschäft. Im Sektor Industry legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angeführt von den Divisionen Industry Automation und Drive Technologies um 22% und der Umsatz um 13% zu.

“Kapitaleffizientes Wachstum ist unser Anspruch. Diesem sind wir im ersten Quartal mehr als gerecht geworden. Auftragseingang und Umsatz wachsen in allen Regionen, besonders in den Schwellenländern. Davon profitiert auch das Deutschlandgeschäft. Beim Ergebnis haben wir erneut ein Spitzenniveau erreicht. Wir sind voll auf Kurs, unsere für 2011 gesteckten Ziele zu erreichen”, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens. Für das laufende Geschäftsjahr 2011 (30. September) bekräftigte das Unternehmen seine Ziele.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011, das am 31. Dezember 2010 endete, stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19% auf 22,588 Mrd Euro. Der Umsatz legte um 12% auf 19,489 Mrd Euro zu. Damit lagen Auftragseingang und Umsatz das dritte Quartal in Folge über dem jeweiligen Vorjahreswert. Im Berichtszeitraum profitierten beide Berichtsgrößen von positiven Währungsumrechnungseffekten. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) lag im ersten Quartal bei 1,16. Der Auftragsbestand der drei Sektoren lag Ende Dezember bei 92 Mrd Euro, nach 87 Mrd Euro Ende September.

Alle drei Sektoren Industry, Energy und Healthcare trugen zum Wachstum beim Auftragseingang und Umsatz bei.