Siemens Windkraft

Durch den Deal zwischen Siemens und Gamesa würde der nach Kapazität weltgrößte Windturbinenhersteller mit einem geschätzten Marktwert von knapp 10 Milliarden Euro entstehen. - Bild: Siemens

Der Windturbinenhersteller Gamesa benötige mehr Zeit, um über die Zukunft eines der Küste vorgelagerten Wind-Joint-Ventures mit dem französischen Atomkonzern Areva zu verhandeln, sagten mit der Sache vertraute Personen am Freitag.

Siemens und Gamesa hätten sich schon vor Wochen im Grundsatz darauf geeinigt, dass Siemens seine Windaktivitäten in das spanische Unternehmen einbringe. Im Gegenzug solle der deutsche Konzern 60 Prozent an dem fusionierten Unternehmen erhalten, sagten die Informanten weiter.

Durch den Deal würde der nach Kapazität weltgrößte Windturbinenhersteller mit einem geschätzten Marktwert von knapp 10 Milliarden Euro entstehen. Die Transaktion sei noch nicht unterzeichnet worden, weil zunächst die Eigentümerstruktur des Offshore-Joint-Ventures mit Areva angesichts eines Kontrollwechsels bei Gamesa neu geordnet werden müsse, hieß es aus den Kreisen.

Eine diskutierte Lösung sehe vor, dass Gamesa den Anteil von Areva kaufe, sagte eine der Personen.

Siemens lehnte am Freitag eine Stellungnahme dazu ab.