Siemens auf der Mobilitätsmesse UITP in Dubai: Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum (Zweiter von

Siemens auf der Mobilitätsmesse UITP in Dubai: Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum (Zweiter von rechts), Herrscher des Emirats Dubai, Premierminister und Vize-Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, besucht den Siemens-Stand (Bild: Siemens).

DUBAI (Dow Jones/ks)–Trotz der Unruhen in der Region werden die Petrodollar auch weiterhin in wichtige Infrastruktur wie Kraftwerke und Transport, aber auch in erneuerbare Energien investiert – da dürfte der ein oder andere Auftrag für den DAX-Konzern anfallen. Das anvisierte Wachstumsziel von 8%-10% liegt im Rahmen des Konzernziels, in allen Regionen doppelt so schnell zu wachsen wie das Bruttoinlandsprodukt.

“Es stehen noch große Investitionen in die Infrastruktur an”, sagte Käser. Zudem wachse die Bevölkerung und es finde eine zunehmende Industrialisierung statt. Alle diese Entwicklungen in der Golfregion würden von anhaltend hohen Ölpreisen und einer hohen Ölförderung begleitet.

Anlagenbauer wie Siemens haben bereits davon profitiert, dass Golfstaaten wie Saudi Arabien, Katar oder die Vereinigten Arabischen Emirate Milliarden Dollar an Erdölerlösen in ihre Volkswirtschaften gepumpt haben. Insbesondere der Energiesektor ist ein Wachstumstreiber für den Münchener Konzern in der Region. Angesichts der hohen Investitionen in neue Industrien und für Infrastruktur ist auch der Strombedarf in den vergangenen Jahren rasant gestiegen.