Joe Kaeser

Siemens-Chef Joe Kaeser will langfristig mit der iranischen Mapna-Gruppe zusammenarbeiten. - Bild: Siemens

Der Konzern will langfristig mit der iranischen Mapna-Gruppe zusammenarbeiten. So wird das iranische Unternehmen im Rahmen einer Lizenzvereinbarung Siemens F-Klasse-Gasturbinen im Iran produzieren. Vorgesehen sei die Lieferung von mehr als 20 Gasturbinen nebst dazugehöriger Generatoren innerhalb der nächsten zehn Jahre.

In einem ersten Schritt wird Siemens in Kürze zwei Gasturbinen und Generatoren liefern. Darüber hinaus wollen Siemens und Mapna gemeinsam einen Plan zur Erweiterung und Optimierung des iranischen Stromversorgungssystems entwickeln. Neben der Stromerzeugung sowie der Stromübertragung und -verteilung schließe dies auch die Bereitstellung von Lösungen bis hin zur Generalunternehmerschaft sowie Finanzierungsmöglichkeiten ein, so Siemens.

Im vergangenen Jahr hatte sich Siemens bereits einen 8 Milliarden Euro schweren Auftrag zur Verbesserung der Stromversorgung in Ägypten gesichert.