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Bombardier und Siemens verhandeln angeblich über eine Zusammenlegung ihrer Eisenbahn-Sparten. - Bild: Bombardier

Entsprechende Berichte kursierten schon einmal im April. Die Konzerne hätten die Hoffnung, durch die Fusion der Sparten besser dem harten Wettbewerb unter anderem aus China entgegentreten zu können, hieß es nun.

Geplant sei die Gründung von zwei Gemeinschaftsunternehmen. In dem dann von Siemens kontrollierten Bereich solle die Signaltechnik beider Konzerne zusammengeführt werden, berichten die Informanten. Am Geschäft mit Eisenbahnzügen würde Bombardier die Mehrheit halten.

Ein Siemens-Sprecher wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen. Beide Gemeinschaftsunternehmen zusammen kämen auf einen Jahresumsatz von etwa 15 Milliarden Euro, wie ein Informant sagte. Bei einer Quelle hieß es, es werde damit gerechnet, dass die Verhandlungen im August abgeschlossen werden könnten.

Ein Zusammenschluss würde zudem die Genehmigung der Kartellbehörden erfordern und könnte Widerstand der Arbeitnehmervertretungen hervorrufen.