Siemens Windkraft

Nach monatelangen Verhandlungen über einen Zusammenschluss des Windkraftgeschäfts haben sich Siemens und der spanischen Windanlagenbauer Gamesa grundsätzlich geeinigt. - Bild: Siemens

Die Spanier haben dem Zusammenschluss grundsätzlich zugestimmt, wie das Unternehmen am Freitag der spanischen Börsenaufsicht mitteilte. Die endgültigen Konditionen müssten aber noch ausgearbeitet werden. Durch die Transaktion entsteht der weltgrößte Windparkbauer.

Die Aktien von Gamesa wurden daraufhin vom Handel ausgesetzt. Sie hatten am Donnerstag bei 17,10 Euro geschlossen, ein Plus gegenüber dem Vortag von 0,8 Prozent. Siemens wollte am Freitag keinen Kommentar abgeben.

Der Deal soll informierten Personen zufolge so aussehen, dass Siemens seine Offshore-Windaktivitäten an Gamesa überträgt und dafür rund 60 Prozent an dem Gesamtunternehmen erhält. Dank der Zusammenlegung hoffen die Unternehmen auf jährliche Synergien von rund 200 Millionen Euro. Siemens und Gamesa hatten zuvor monatelang verhandelt.

Das erweiterte Unternehmen hätte eine Marktkapitalisierung von rund 10 Milliarden Euro und würde weiterhin an der Börse in Madrid gehandelt, sagten die Personen. Geleitet werde das Unternehmen von Gamesa-Chairman Ignacio Martin.