In der Münchner Siemens-Zentrale kann man auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken.

In der Münchner Siemens-Zentrale kann man auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken. - Bild: Siemens

Unter dem Strich verdiente Siemens hingegen mit 1,2 Milliarden Euro 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Höhere Steuern sowie Kosten für den Personalabbau bei den Töchtern Siemens Gamesa und Siemens Healthineers waren unter anderem die Gründe dafür. Analysten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Vorbörslich stand die Aktie dennoch leicht unter Druck.

Der starke Euro bremste das Wachstum und belastete Auftragseingang und Umsatz. Der Umsatz sank daher um 4 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro, vergleichbar lag er auf Vorjahresniveau. Hier machten sich vor allem die Erlösrückgänge in der Kraftwerkssparte sowie bei der Windanlagentochter Siemens Gamesa, die unter einem anhaltenden Preisdruck leidet, bemerkbar.

Aufträge satt

Dagegen kann Siemens auf volle Auftragsbücher blicken: Die Auftragseingänge stiegen um 16 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro, was etwas mehr war, als Analysten geschätzt hatten. Dabei konnte die schwächelnde Kraftwerkssparte den Abwärtstrend stoppen und erstmals seit längerer Zeit wieder mehr Aufträge an Land ziehen.

Die Prognose für das am 30. September endende Geschäftsjahr bekräftigte Siemens. So erwartet der Konzern bereinigt einen Gewinn je Aktie von 7,70 bis 8,00 Euro. Die Ergebnismarge im industriellen Geschäft soll weiter bei 11 bis 12 Prozent liegen, nach 11,1 Prozent im Vorjahr. Die Ergebnisprognosen sind dabei um Kosten für den geplanten Personalabbau bereinigt. Der Umsatz soll bereinigt um Währungseffekte und Zu- und Verkäufe leicht steigen.

  • Platz 15: IMI (UK) erreichte mit seinen Produkten rund um die Automatisierung einem Umsatz von 1,827 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 Platz 15 im Ranking der umsatzstärksten Branchenunternehmen.

    Platz 15: IMI (UK) erreichte mit seinen Produkten rund um die Automatisierung einem Umsatz von 1,827 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 Platz 15 im Ranking der umsatzstärksten Branchenunternehmen. - Quelle: Statista, Bild: IMI

  • Platz 14: Phoenix Contact platziert sich mit einem Automatisierungsumsatz von 2,174 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 auf Platz 14. Das Unternehmen ist in Bloomberg beheimatet.

    Platz 14: Phoenix Contact platziert sich mit einem Automatisierungsumsatz von 2,174 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2016 auf Platz 14. Das Unternehmen ist in Bloomberg beheimatet. - Quelle: Statista, Bild: Phoenix

  • Platz 13: Endress+Hauser hat 100 Gesellschaften in 44 Ländern und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Automatisierung von 2,360 Milliarden US-Dollar.

    Platz 13: Endress+Hauser hat 100 Gesellschaften in 44 Ländern und beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Automatisierung von 2,360 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Alf van Beem/Wikimedia/CC-Lizenz

  • Platz 12: Gleichauf mit Endress+Hauser liegt Ametek EIG. Der amerikanischer Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Instrumenten erwirtschaftete 2016 in seiner Automatisierungssparte ebenfalls 2,360 Milliarden US-Dollar Umsatz.

    Platz 12: Gleichauf mit Endress+Hauser liegt Ametek EIG. Der amerikanischer Hersteller von elektronischen und elektromechanischen Instrumenten erwirtschaftete 2016 in seiner Automatisierungssparte ebenfalls 2,360 Milliarden US-Dollar Umsatz. - Quelle: Statista, Bild: Ametek

  • Platz 11: Omron aus Japan erzielte 2016 mit seinen Automatisierungsprodukten einen Umsatz von 2,656 Milliarden US-Dollar. Damit verfehlt das Unternehmen die Top 10 nur knapp.

    Platz 11: Omron aus Japan erzielte 2016 mit seinen Automatisierungsprodukten einen Umsatz von 2,656 Milliarden US-Dollar. Damit verfehlt das Unternehmen die Top 10 nur knapp.- Quelle: Statista, Bild: Tolbxela/Flickr

  • Platz 10: Der internationale Konzern Honeywall setzte im Jahr 2016 rund 3,158 Milliarden US-Dollar Umsatz im Bereich der Automatisierungstechnik um. Das reicht für die besten zehn der Branche.

    Platz 10: Der internationale Konzern Honeywall setzte im Jahr 2016 rund 3,158 Milliarden US-Dollar Umsatz im Bereich der Automatisierungstechnik um. Das reicht für die besten zehn der Branche. - Quelle: Statista, Bild: Facebook/Honeywell

  • Mit einem Branchenumsatz von 3,248 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 erreichte der US-Riese General Electric (GE) Platz 9 im Ranking der weltgrößten Automatisierer.

    Mit einem Branchenumsatz von 3,248 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 erreichte der US-Riese General Electric (GE) Platz 9 im Ranking der weltgrößten Automatisierer. - Quelle: Statista, Bild: General Electric

  • Platz 8: Yokogawa Electric konnte in 2016 mit Produkten der Automatisierung einen Umsatz von 3,326 Milliarden US-Dollar generieren. Das macht Platz 8 im Ranking.

    Platz 8: Yokogawa Electric konnte in 2016 mit Produkten der Automatisierung einen Umsatz von 3,326 Milliarden US-Dollar generieren. Das macht Platz 8 im Ranking. - Quelle: Statista, Bild: Unknown/ Wikimedia/ CC-Lizenz

  • Platz 7: Fortive (Danaher) liegt mit 7 Millionen US-Dollar mehr knapp vor Yokogawa Electric. Das Unternehmen aus den USA konnte 2016 einen Umsatz von 3,333 Milliarden Dollar erzielen.

    Platz 7: Fortive (Danaher) liegt mit 7 Millionen US-Dollar mehr knapp vor Yokogawa Electric. Das Unternehmen aus den USA konnte 2016 einen Umsatz von 3,333 Milliarden Dollar erzielen. - Quelle: Statista, Bild: Fortive

  • Platz 6: Mitsubishi Electric schafft es mit einem 2016er-Umsatz von 3.631 Millionen US-Dollar aus der Automatisierung auf Platz 6.

    Platz 6: Mitsubishi Electric schafft es mit einem 2016er-Umsatz von 3,631 Milliarden US-Dollar aus der Automatisierung auf Platz 6.- Quelle: Statista, Bild: Mitsubishi Electric

  • Platz 5: Rockwell heißt das Unternehmen auf Platz 5. Der Umsatz der Amerikaner im Automatisierungsbereich betrug im Jahr 2016 rund 5,665 Milliarden US-Dollar.

    Platz 5: Rockwell heißt das Unternehmen auf Platz 5. Der Umsatz der Amerikaner im Automatisierungsbereich betrug im Jahr 2016 rund 5,665 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Rockwell

  • Platz 4: Die Reihe Compact NSXM, sowie andere Automatisierungsprodukte von Schneider Electric führten in 2016 zu einem Umsatz von 6,058 Milliarden US-Dollar. Damit verpassten die Franzosen das Treppchen nur knapp.

    Platz 4: Die Reihe Compact NSXM, sowie andere Automatisierungsprodukte von Schneider Electric führten in 2016 zu einem Umsatz von 6,058 Milliarden US-Dollar. Damit verpassten die Franzosen das Treppchen nur knapp. - Quelle: Statista, Bild: Schneider Electric

  • Platz 3: Emerson erreicht nicht nur mit seinem Modell MPC sondern mit der kompletten Automatisierungspalette im Jahr 2016 einen Umsatz von 7,948 Milliarden US-Dollar.

    Platz 3: Emerson erreicht nicht nur mit seinem Modell MPC sondern mit der kompletten Automatisierungspalette im Jahr 2016 einen Umsatz von 7,948 Milliarden US-Dollar. - Quelle: Statista, Bild: Emerson

  • Platz 2: Das Schweizer Unternehmen ABB kann sich dank einem Umsatz von 8,847 Milliarden US-Dollar in der Automatisierung über den zweiten Platz freuen.

    Platz 2: Das Schweizer Unternehmen ABB kann sich dank einem Umsatz von 8,847 Milliarden US-Dollar in der Automatisierung über den zweiten Platz freuen. - Quelle: Statista, Bild: ABB

  • Platz 1: Fast 2,5 Millionen Euro mehr Automatisierungsumsatz als der Zweitplatzierte ABB erzielte Branchenprimus Siemens im Jahr 2016. Mit rund 11,261 Milliarden Dollar erreicht das deutsche Unternehmen somit klar Platz 1 unseres Rankings.

    Platz 1: Fast 2,5 Millionen Euro mehr Automatisierungsumsatz als der Zweitplatzierte ABB erzielte Branchenprimus Siemens im Jahr 2016. Mit rund 11,261 Milliarden Dollar erreicht das deutsche Unternehmen somit klar Platz 1 unseres Rankings. - Quelle: Statista, Bild: Siemens

Für das vierte Quartal erwartet Finanzvorstand Ralf Thomas höhere Kosten - unter anderem für die laufende Abspaltung des Zuggeschäfts, das mit der französischen Alstom zusammengelegt werden soll. Weiter geht der Manager von höheren Restrukturierungskosten aus. Siemens hatte für die schwächelnde Sparte einen Abbau von 6100 Stellen angekündigt und erwartet früheren Aussagen zufolge bis zum Ende des Geschäftsjahres beträchtliche Kosten dafür.

Bereits am Vorabend hatte der Konzern seine neue Strategie vorgelegt, mit der Siemens das Wachstum mittelfristig beschleunigen will. Das Unternehmen will Sparten zusammenlegen und sich künftig auf drei operative Bereiche konzentrieren.

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