Die ertragsschwachen Geschäfte von Siemens sollen noch im laufenden Geschäftsjahr wieder

Die ertragsschwachen Geschäfte von Siemens sollen noch im laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel werden. - Bild: Siemens

Die ertragsschwachen Geschäfte von Siemens sollen noch im laufenden Geschäftsjahr wieder profitabel werden. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Bereiche eine Marge von einem Prozent erzielen.

Im Geschäftsjahr 2013/14 war sie noch mit 3 Prozent negativ. Die ertragsschwachen Geschäfte stehen für 15 Milliarden des Jahresumsatzes, der im abgelaufenen Jahr bei rund 72 Milliarden Euro lag. Die Geschäfte umfassen die Herstellung von Kompressoren und mechanischen Getrieben und die Stromübertragung. Die Marge dieser Geschäfte soll bis 2020 auf mehr als 8 Prozent steigen, geht aus der Präsentation hervor.

Die Sanierung habe Priorität, das Management will aber auch “andere Optionen” nicht ausschließen. Dahinter steckt der Verkauf oder die Einbringung in Joint-Ventures mit Partnern.

Siemens hatte zuvor am Donnerstag die Streichung von 4.500 Arbeitsplätzen angekündigt, unter anderem um die ertragsschwachen Geschäfte profitabler zu machen.

Gleichwohl hält der Konzern am Ausblick für das Geschäftsjahr fest. Bei einem stabilen Umsatz will Siemens eine Marge im industriellen Kerngeschäft von 10 bis 11 Prozent zu erreichen. Das Ergebnis je Aktie soll, getrieben durch Veräußerungserlöse, um 15 Prozent über dem Vorjahr liegen. Auch mahnte der Industriekonzern: “Unter anderem wegen geopolitischer Spannungen” bleiben die Märkte im laufenden Geschäftsjahr komplex.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke