Siemens hat sich mit der Gewerkschaft über die Zukunft der schwächelnden Kraftwerks- und Antriebstechnik-Sparte geeinigt

Siemens hat sich mit der Gewerkschaft über die Zukunft der schwächelnden Kraftwerks- und Antriebstechnik-Sparte geeinigt. - Bild: Siemens

Der Standort soll stattdessen zur weltweiten Zentrale für das Industriedampfturbinengeschäft ausgebaut werden. Auch für das von der Schließung bedrohte Werk in Leipzig wird nun stattdessen ein Verkauf geprüft.

Beim Werk in Erfurt ist hingegen ein Verkauf zu den Akten gelegt worden. Hier habe es keine nachhaltige Lösung gegeben, sagte Personalvorstand Janina Kugel in einer Telefonkonferenz. Es werde es nun zu einer Restrukturierung kommen. An den Plänen, das Lösungsgeschäft der Standorte in Erlangen und Offenbach zusammenzulegen, hält Siemens fest. Das Werk in Offenbach werde perspektivisch aufgegeben werden. Ein Teil der Mitarbeiter soll jedoch weiter im Rhein-Main-Gebiet bleiben.

Die Verhandlungen über Interessensausgleich und Sozialpläne sollen noch im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 abgeschlossen werden. Ein Arbeitsplatzabbau sei dabei unvermeidlich.

Siemens hatte im November in der Kraftwerkssparte und der Antriebstechnik die Streichung von weltweit rund 6900 Arbeitsplätzen angekündigt, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Ob der Stellenabbau in Deutschland nun geringer ausfallen wird, wollte Kugel zunächst nicht sagen. Fest halte Siemens an seinem Einsparziel. Dies sei ein "großer dreistelliger Millionen-Euro-Betrag", wie die Managerin sagte.

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