Singulus

Singulus stellt Maschinen für die Vakuum-Dünnschicht- und Plasma-Beschichtung, für nasschemische Reinigungs- und Ätzverfahren sowie für thermische Prozesstechniken her. - Bild: Singulus

Mit den beiden Unternehmen Golden Concord Holdings Limited (GCL) und China Intellectual Electric Power Technology Co Ltd. (CIE) unterzeichnete die Singulus Technologies AG eine entsprechende Vereinbarung (Memorandum of Understanding), wie das Unternehmen mitteilte.

Ziel der Zusammenarbeit sei die Entwicklung von Solarzellen auf Basis der Heterojunction-Technologie, ein Zellbeschichtungsverfahren, dass die Effizienz der Zellen steigert.

Während CIE und GCL die Prozesstechnologie weiterentwickeln und die Zellen produzieren, übernimmt Singulus die Aufgabe zur Weiterentwicklung und Optimierung sowie zum Bau und der Lieferung der entsprechenden Produktionsanlagen für die Herstellung von Heterojunction-Solarzellen.

 

 

 

 

Kurz erklärt: Die Heterojunction-Technologie

Die neuen Heterojunction-Zellen gelten als Prunkstücke der Photovoltaik. Bis 2010 hielt Sanyo aus Japan die wichtigsten Schutzrechte an der Technik, danach griff die heutige Meyer-Burger-Tochter Roth & Rau das Konzept auf und entwickelte ein massentaugliches Fertigungsverfahren dafür. Für eine höhere Stromausbeute kombinieren die Zellen kristalline mit Dünnschichttechnik.

Die monokristallinen Wafer werden dabei beidseitig mit amorphem Silizium beschichtet, um Ladungsträgerverluste an der Oberfläche zu verringern. Das bringt nicht nur höhere Effizienzen, sondern macht die Zellen auch unempfindlicher gegenüber hohen Temperaturen – amorphes Silizium hat die Eigenschaft, bei Hitze kaum an Effizienz einzubüßen.