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Großaufträge aus China haben Singulus Technologies zu einem deutlichen Anstieg des Auftragseingangs und -bestands in den ersten neun Monaten verholfen. - Bild: Singulus

Nach neun Monaten verbuchte Singulus unter dem Strich einen Gewinn von 23,5 Millionen Euro. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 17,7 Millionen Euro angefallen. Operativ verharrte das Unternehmen in den roten Zahlen. Das EBIT lag bei minus 14,7 Millionen Euro nach minus 13,9 Millionen im Vorjahr.

Der Umsatz sank auf 36,7 Millionen von 57,7 Millionen Euro. Der überwiegende Teil des Umsatzes aus den Aufträgen werde erst 2017 anfallen, erklärte Singulus dazu. Die Order aus China haben ein Volumen von insgesamt rund 110 Millionen Euro.

In den Büchern stehen nun Aufträge über 134 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es 40,7 Millionen.

Den im September genannten Ausblick zum Umsatz 2016 von 68 Millionen bis 78 Millionen Euro bestätigte die Gesellschaft. Die Höhe der Umsätze im vierten Quartal werde hauptsächlich durch die ausstehende Umsatzrealisierung von zwei größeren Solarprojekten bestimmt. Die entsprechenden Anlagen wurden bereits in Vorperioden gebaut und ausgeliefert, die Montage sowie die Inbetriebnahme stünden aufgrund von kundenseitigen Verzögerungen jedoch noch aus.

2017 erwartet Singulus weitere Aufträge für Anlagen zur Fertigung von Solarzellen. Der Umsatz könnte sich dann gegenüber 2016 verdoppeln.