• Mithilfe von Augmented Reality werden Daten wie Energieverbrauch, Luftverbrauch oder Lagerbestand auf einem Tablet dargestellt – der Instandhalter kann dank der erweiterten Realität auf den ersten Blick sehen, ob alles seine Richtigkeit hat. - Bild: Skoda

    Mithilfe von Augmented Reality werden Daten wie Energieverbrauch, Luftverbrauch oder Lagerbestand auf einem Tablet dargestellt – der Instandhalter kann dank der erweiterten Realität auf den ersten Blick sehen, ob alles seine Richtigkeit hat. - Bild: Skoda

  • Bei der neuen PXL II-Pressenstraße kommt die innovative Servotechnologie zum Einsatz. Hierbei wird die zur Herstellung der Pressteile benötigte Energie direkt in den 14 Presse-Servomotoren generiert. - Bild: Skoda

    Bei der neuen PXL II-Pressenstraße kommt die innovative Servotechnologie zum Einsatz. Hierbei wird die zur Herstellung der Pressteile benötigte Energie direkt in den 14 Presse-Servomotoren generiert. - Bild: Skoda

  • Das Presswerk ermöglicht zum ersten Mal, große Karosserieteile aus Aluminium zu pressen. Die Tageskapazität beträgt bis zu 23.000 Teile. - Bild: Skoda

    Das Presswerk ermöglicht zum ersten Mal, große Karosserieteile aus Aluminium zu pressen. Die Tageskapazität beträgt bis zu 23.000 Teile. - Bild: Skoda

  • Die neue PXL II-Pressenstraße im Skoda Werk Mladá Boleslav ist im Beisein von Michael Oeljeklaus, Skoda Vorstandsmitglied sowie Jaroslav Povšík, Vorsitzender der Gewerkschaft KOVO MB, feierlich eröffnet worden. - Bild: Skoda

    Die neue PXL II-Pressenstraße im Skoda Werk Mladá Boleslav ist im Beisein von Michael Oeljeklaus, Skoda Vorstandsmitglied sowie Jaroslav Povšík, Vorsitzender der Gewerkschaft KOVO MB, feierlich eröffnet worden. - Bild: Skoda

Dann sollen dort täglich bis zu 23.000 Pressteile für unterschiedliche Modelle entstehen. In dem Presswerk kann Skoda erstmals, auch große Karosserieteile aus Aluminium pressen. Derzeit ist  die Probe- und Optimierungsphase ist in vollem Gange.

Die tschechische VW-Tochter begann die Bauarbeiten an der 11.600 Quadratmeter großen Halle 4, in der die Anlage steht, schon 2015. Insgesamt investierte der Autobauer hierfür 86,4 Millionen Euro und schafft 140 neue Arbeitsplätze. Mit mehr als 1.000 Mitarbeitern wird Skoda das neue Presswerk in Zwölfstundenschichten an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr betreiben.

"Die neue Pressenstraße ist eine wichtige Investition in das Wachstum der Marke Skoda und in die Zukunft des Standortes Mladá Boleslav", sagt Michael Oeljeklaus, Produktionsvorstand der Marke. Das neue Presswerk sei ein weiterer wichtiger Baustein der Green-Future-Umweltstrategie des Unternehmens.

Deren Fokus liegt laut Oeljeklaus auf eine besonders ressourcenschonende und nachhaltige Fertigung sowie energieeffiziente Fahrzeuge. Wie Skoda via Pressemitteilung erklärte, zähle die Anlage zu den modernsten ihrer Art in Mitteleuropa. Oeljeklaus: "Neben ihrer vorbildlichen Energieeffizienz ermöglicht sie dank der dezentral arbeitenden Servomotoren auch einen besonders flexiblen Produktionsprozess und deutlich kürzere Umrüstzeiten." 

Innovative Servotechnik

Der Clou der neuen PXL II-Pressenstraße ist laut dem OEM die innovative Servotechnik. Die zur Herstellung der Pressteile benötigte Energie wird direkt in den 14 Servomotoren der Pressenstraße erzeugt. Konventionelle mechanische Pressenantriebe verwenden stattdessen die in einem Schwungrad akkumulierte Energie.

Anders als bei diesem System kann Skoda die Umformungsenergie bei der PXL II-Pressenstraße je nach Bedarf flexibel einstellen und regulieren. Ein weiterer Vorteil: Die neue Anlage kann Energie zurückgewinnen, die beim Pressen freigesetzt wurde. Im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen verbraucht die neue Pressenlinie im Dauerbetrieb bis zu 15 Prozent weniger Energie und zeichnet sich darüber hinaus durch einfache Bedienbarkeit aus. Die Umrüstzeiten haben sich auf lediglich drei Minuten verkürzt.

Video: Bau der neuen Pressenstraße am Skoda-Standort Mlada Boleslav.