Skoda, Produktion, Industrie 4.0, Roboter, Automatisierung, Digitalisierung, Automobil

Skoda installiert verstärkt Roboter in seinen Werken, um die Digitalisierung voranzutreiben. - Bild: Weinzierl

Der tschechische Automobilersteller Skoda integriert in seine Fertigung verstärkt Roboter. Damit will das Unternehmen die Produktionsabläufe stärker digitalisieren und für Industrie 4.0 vorbereiten.

Skoda Auto nutzt die produktionsfreie Zeit im Juli für die Wartungs- und Modernisierungsarbeiten in seinen drei tschechischen Werken. Die Arbeiten werden in mehr als 80 Fertigungshallen an fast 500 Arbeitsplätzen in Mladá Boleslav, Kvasiny und Vrchlabí durchgeführt

Im Mittelpunkt stehen die Vorbereitungen für den Produktionsstart des neuen Skoda Kodiaq in Kvasiny, die Arbeiten an der neuen Servo-Pressenstraße im Stammwerk Mladá Boleslav und die Prozessoptimierung im Hightech-Werk Vrchlabí. Die Werksferien starteten je nach Standort am 4. Juli und dauern bis zum 22. Juli 2016.

Der Anlauf des Skoda Kodiaq bildet den Schwerpunkt der Arbeiten in Kvasiny. In Mladá Boleslav gehen die Arbeiten an der neuen Servo-Pressenstraße PXL 2 weiter, die voraussichtlich zum Jahresende in Betrieb geht. Sie kann erstmals große Aluteile pressen und arbeitet äußerst energieeffizient. Am Stammsitz der Marke wird zudem das automatische Kleinteilelager (AKL) erweitert, um die zunehmende Artikelvielfalt effizient zu bearbeiten und die logistischen Prozesse noch flexibler zu gestalten.

Skoda erweitert die Fertigungskapazitäten

Im Fokus der Optimierung stehen darüber hinaus die robotergestützte Automatisierung der Fertigungsprozesse sowie Vorbereitungen auf stärker digitalisierte Produktionsabläufe nach dem Leitbild der Industrie 4.0.

Zugleich erweitert Skoda die Fertigungskapazitäten für Fahrzeuge und Komponenten durch die Beseitigung von Engpässen. An den Standorten Mladá Boleslav und Kvasiny werden derzeit 3.000 Fahrzeuge pro Tag produziert. In Vrchlabí legte die Fertigung der Direktschaltgetriebe mit der internen Bezeichnung DQ 200 auf bis zu 2.000 Einheiten pro Tag zu, in Mladá Boleslav werden bis zu 3.000 manuelle Getriebe und mehr als 2.000 Motoren täglich produziert. Mit fast 1.000 Mitarbeitern und externen Dienstleistern führt SKODA die Projekte in den Werksferien durch.

In Tschechien produziert Skoda Auto mit rund 25.500 Beschäftigten jährlich mehr als 650000 Fahrzeuge. Durch die Erweiterung der Modellpalette und den Ausbau der Kapazitäten schafft Skoda viele neue Arbeitsplätze. Allein in Kvasiny entstehen 2.000 neue Stellen, jährlich werden dort rund 280.000 Fahrzeuge gefertigt.

Mittelklasse, obere Mittelklasse, Oberklasse: Die wichtigsten Neuerungen

  • Platz 3 in der Mittelklasse: Mazda 6. Die Mittelklasse ist besonders bei Käufern beliebt, untersucht wurden 125 Innovationen in 62 Modellen. - Bild: Mazda

    Platz 3 in der Mittelklasse: Mazda 6. Die Mittelklasse ist besonders bei Käufern beliebt, untersucht wurden 125 Innovationen in 62 Modellen. - Bild: Mazda

  • Platz 2 in der Mittelklasse: Skoda Superb. Die adaptive Fahrwerksregelung lässt sich durch Auswahl von verschiedenen Modi individuell an den Fahrstil anpassen. - Bild: Skoda

    Platz 2 in der Mittelklasse: Skoda Superb. Die adaptive Fahrwerksregelung lässt sich durch Auswahl von verschiedenen Modi individuell an den Fahrstil anpassen. - Bild: Skoda

  • Platz 1 in der Mittelklasse: Audi A4. Ein aktiver Kollisionswarner für Kreuzungen und der erste Ausweichassistent in dieser Klasse machen Audi neben anderen Features den Autoexperten zufolge klar zum Sieger. Der Hersteller kann von 23 Weltneuheiten sieben für sich verbuchen. - Bild: Audi

    Platz 1 in der Mittelklasse: Audi A4. Ein aktiver Kollisionswarner für Kreuzungen und der erste Ausweichassistent in dieser Klasse machen Audi neben anderen Features den Autoexperten zufolge klar zum Sieger. Der Hersteller kann von 23 Weltneuheiten sieben für sich verbuchen. - Bild: Audi

  • Platz 3 in der oberen Mittelklasse: Volvo 70er. Volvo möchte Fußgänger mit einem Außenairbag schützen. Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Informationen über den toten Winkel und Spurassistent sollen das Fahren zusätzlich sicherer machen. - Bild: Volvo

    Platz 3 in der oberen Mittelklasse: Volvo 70er. Volvo möchte Fußgänger mit einem Außenairbag schützen. Adaptive Geschwindigkeitsregelung, Informationen über den toten Winkel und Spurassistent sollen das Fahren zusätzlich sicherer machen. - Bild: Volvo

  • Platz 2 in der oberen Mittelklasse: Senova D80. Der chinesische Autobauer Bejing Automobile Works baut den Senova nach Plänen der schwedischen Firma Saab. - Bild: Baicmotorsales

    Platz 2 in der oberen Mittelklasse: Senova D80. Der chinesische Autobauer Bejing Automobile Works baut den Senova nach Plänen der schwedischen Firma Saab. - Bild: Baicmotorsales

  • Platz 1 in der oberen Mittelklasse: Jaguar XF. Interessant fanden die Forscher des Center of Automobile Management eine App, die auf Wunsch andere Personen (regelmäßig) per SMS über die aktuelle Ankunftszeit informiert – eine von 16 Innovationen. - Bild: Jaguar

    Platz 1 in der oberen Mittelklasse: Jaguar XF. Interessant fanden die Forscher des Center of Automobile Management eine App, die auf Wunsch andere Personen (regelmäßig) per SMS über die aktuelle Ankunftszeit informiert – eine von 16 Innovationen. - Bild: Jaguar

  • Platz 3 in der Oberklasse: Cadillac CT6. Rundumsicht im Rückspiegel: Eine HD-fähige Kamera nimmt hinter dem Auto auf, das Bild wird auf den Rückspiegel projiziert. Das soll die Sichtweite und den Winkel deutlich verbessern. - Bild: Cadillac

    Platz 3 in der Oberklasse: Cadillac CT6. Rundumsicht im Rückspiegel: Eine HD-fähige Kamera nimmt hinter dem Auto auf, das Bild wird auf den Rückspiegel projiziert. Das soll die Sichtweite und den Winkel deutlich verbessern. - Bild: Cadillac

  • Platz 2 in der Oberklasse: Tesla Model S. Die teilautonomen Fahrfunktionen bringen den zweiten Platz. Nachdem der Blinker betätigt wird, wechselt das Auto selbständig die Spur und passt sich der Verkehrslage an. - Bild: Tesla

    Platz 2 in der Oberklasse: Tesla Model S. Die teilautonomen Fahrfunktionen bringen den zweiten Platz. Nachdem der Blinker betätigt wird, wechselt das Auto selbständig die Spur und passt sich der Verkehrslage an. - Bild: Tesla

  • Platz 1 in der Oberklasse: BMW 7er. Mit 27 Innovationen ist der BMW klar der Spitzenreiter dieser Klasse, dazu gehören der Garagen-Einparkassistent und eine Gestiksteuerung. - Bild: BMW

    Platz 1 in der Oberklasse: BMW 7er. Mit 27 Innovationen ist der BMW klar der Spitzenreiter dieser Klasse, dazu gehören der Garagen-Einparkassistent und eine Gestiksteuerung. - Bild: BMW