SKW Metallurgie hält es für möglich, dass sich die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten

SKW Metallurgie hält es für möglich, dass sich die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft auswirken und rechnet deshalb mit einem verlangsamtem Wachstum im zweiten Halbjahr (Bild: SKW Metallurgie).

UNTERNEUKIRCHEN (Dow Jones/ks)–Das Unternehmen profitierte dabei von einem positiven Bewertungseffekt von 2,7 Mio Euro, der bereits im ersten Quartal beim übernommenen Kalziumkarbid-Werk in Schweden anfiel. Der Konzern rechnet zwar mit einem verlangsamtem Wachstum im zweiten Halbjahr, bleibt jedoch bei seiner Jahresprognose, die ein nicht näher beziffertes Plus beim Umsatz über den Rekordwert von 380,8 Mio Euro des Vorjahres vorsieht.

Beim EBITDA peilt SKW Metallurgie nach wie vor 32 Mio Euro an, wobei noch nicht mit Ergebnisbeiträgen aus den jüngst in Betrieb genommenen Werken in Bhutan und Russland zu rechnen sei. Im Gegenteil: Aktuell befinden sich beiden errichteten Werke sowie der schwedische Betrieb noch in der Aufbauphase. Daraus ergäben sich aktuell Anlaufverluste in Höhe von insgesamt 2,5 Mio Euro, erläuterte ein Sprecher. Durch Währungseffekte – unter anderem auf Kredite zwischen einzelnen Bereichen des Unternehmens – reduzierte sich zudem der Gesamterfolg des Konzerns von 15,5 auf 3,1 Mio Euro im ersten Halbjahr 2011.

Eine Belastung stellen zudem die gestiegenen Rohstoffpreise dar. Im zweiten Quartal belief sich der Materialaufwand auf 82,4 (Q2 2010: 76,0) Mio Euro. Dies führte zu einem leichten Rückgang beim EBITDA auf 9,7 (9,9) Mio Euro. Rückläufig war auch das Quartalsergebnis des Konzerns. Es reduzierte sich von 4,0 Mio auf 3,4 Mio Euro.