UNTERNEUKIRCHEN (Dow Jones/ks)–Der Umsatz stieg bis Ende September um 93% auf 285,2 Mio Euro, während das EBITDA auf 22,3 (1,7) Mio Euro zulegte, wie das im SDAX gelistete Unternehmen am Freitag mitteilte.
“Neben der besser als erwartet verlaufenden konjunkturellen Erholung zahlt sich zunehmend unsere strategische Fokussierung auf die wachstumsstarken BRIC-Staaten aus”, sagte Vorstandsvorsitzende Ines Kolmsee. Die SKW Metallurgie hatte Ende 2009 die brasilianische Gesellschaft Tecnosulfur erworben, die im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum nun zu Umsatz und Gewinn beitrug.
Angesichts einer sich abzeichnenden soliden Nachfrage auch im vierten Quartal hob das Unternehmen seine EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr zum zweiten Mal in diesem Jahr an – von zuletzt mindestens 24 Mio Euro auf nunmehr 27 Mio Euro.
Die Bruttomarge – ein wichtiger Gradmesser für die operative Performance der SKW Metallurgie – wurde im Neunmonatsvergleich auf 28,2% (24,9%) gesteigert. Das EBIT stieg nach drei Quartalen von einem durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Verlust von 2,6 Mio Euro auf einen Gewinn von 13,4 Mio Euro. Vor Steuern verdiente der Konzern mit 11,2 Mio Euro ebenfalls signifikant mehr als im Vorjahr (-4,3 Mio Euro). Nach Steuern und Minderheitenanteilen verblieb ein Ergebnis von plus 5,7 (-3,1) Mio Euro.
Für 2011 rechnet SKW mit einem weiteren Rekordjahr in der für den Konzern entscheidenden Stahlproduktion. Zudem erwartet der Konzern aus den im kommenden Geschäftsjahr in Produktion gehenden neuen Werken in Bhutan und Russland zusätzliche Ergebnisbeiträge.