Umsatzerlöse und Ergebnis vor Abschreibungen, Ertragsteuern und Zinsen (EBITDA) würden merklich

Umsatzerlöse und Ergebnis vor Abschreibungen, Ertragsteuern und Zinsen (EBITDA) würden merklich unter Vorjahr liegen, hieß es bei Bekanntgabe vorläufiger Zahlen für das zweite Quartal. - Bild: SKW Stahl-Metallurgie

Niedrigere Stahlpreise und eine rückläufige Produktion in den USA haben der SKW Stahl-Metallurgie im zweiten Quartal einen Ergebnisrückgang beschert und das Unternehmen zu einer Gewinnwarnung veranlasst.

Umsatzerlöse und Ergebnis vor Abschreibungen, Ertragsteuern und Zinsen (EBITDA) würden merklich unter Vorjahr liegen, hieß es bei Bekanntgabe vorläufiger Zahlen für das zweite Quartal.

Im Falle des EBITDA sei bei Ausbleiben einer Erholung der US-Stahlkonjunktur im ungünstigsten Fall ein Rückgang um ein Fünftel zu erwarten. 2014 belief sich der Umsatz auf 279,0 Millionen Euro, das EBITDA lag bei 14,8 Millionen Euro. Der Vorstand prüfe nun, ob und in welchem Umfang eine im April angekündigte Kapitalerhöhung durchgeführt werden könne.

Im zweiten Quartal liege der Umsatz um etwa 5 Prozent unter dem Vorjahreswert von 69,5 Millionen Euro, hieß es. Das EBITDA belief sich auf minus 0,1 Millionen Euro, im Vorjahr waren es plus 2,8 Millionen. In den Zahlen seien die Konzerngesellschaften SKW-Tashi (Bhutan) sowie SKW-Quab (USA) als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte nicht mehr enthalten. Bereinigt ergebe sich ein operatives EBITDA von 3,4 nach 3,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Geschuldet sei der Ergebniseinbruch einem deutlichen Rückgang der Stahlproduktion auf dem für den SKW Metallurgie Konzern wichtigen US-Markt. Außerdem verlaufe die Stahlkonjunktur auch in anderen Regionen negativ.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht